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 Dalaran - Band 1 (Die Stadt der Sterne)

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Quithas

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BeitragThema: Dalaran - Band 1 (Die Stadt der Sterne)   Do 10 Jan 2013 - 2:12

Dalaran – Band Eins
Die Stadt der Sterne



Prolog


Einführung in das menschliche Königreich der Magie
Dalaran, übersetzt aus dem Thalassischen auch Stadt der Sterne, ist ein magokratischer Stadtstaat, der an die dreitausend Einwohner beherbergt, die sich hauptsächlich aus Menschen, Hochelfen und Gnomen zusammensetzen, aber auch von Halbelfen, Zwergen, Goblins und seit kurzer Zeit auch einigen Blutelfen bewohnt wird. Einst befand sich diese prächtige Stadt an dem malerischen Ufer des Lordameresee im Alteracgebirge in den östlichen Königreichen. Doch mit dem Beginn des Krieges gegen den Lichkönig, versetzten die Magier von Dalaran ihre wiederaufgebaute Stadt – sie wurde im Dritten Krieg von der Geißel zerstört - über den Kristallsangwald in Nordend, wo sie noch bis zum heutigen Datum über den leuchtenden Wipfel des Waldes schwebt und seinen Besuchern einen einzigartigen Anblick bietet.


Besucher, die sich während des Krieges gegen den Lichkönig vor allem aus Einheiten der Allianz und der Horde zusammensetzten, da die Magier von Dalaran ihre Stadt zur neutralen Front gegen den Lichkönig machten, aus der die Armeen beider Fraktionen – Horde wie Allianz – Nachschub an Truppen und Ressourcen für ihren Kampf gegen die Geißel herbeischafften. Heute befindet sich Dalaran in einem neuerlichen Umbruch, denn nach der Zerstörung von Theramore durch die Horde und der Ermordung von Erzmagier Rhonin dabei, scheinen die Tage der jahrelangen Neutralität von Dalaran gezählt zu sein. Veranlasst wurde und wird all dies von den Kirin Tor, einem kleinen, elitären Orden mit ungefähr 120 Mitgliedern, die sich in erster Linie aus den hervorragendsten Magiern und Magierinnen von Dalaran zusammensetzen und die Führung des Stadtstaates darstellen. Ihr Herrschaftssitz ist die Violette Zitadelle, die über die gesamte Geschichte der Menschheit hinweg als führende Instanz für Magier und ihre Studien des Arkanen galt und noch heute gilt. Violett ist auch die Farbe des Königreiches, dessen Wappen ein goldenes Auge auf einem leicht purpurnen Hintergrund zeigt.


Hauptteil – Umfassende Chronik der Stadt Dalaran


Die Geschichte eines magischen Königreiches – Die ersten Jahre im arkanen Glück
Als zweiter Stadtstaat im arathorischen Reich gegründet, erhob sich Dalaran aus dem mächtigen Königreich von Arathor nach seinem Zerfall heraus. In dessen Hauptstadt – Strom – lebten die magischen Erben der Trollkriege über eine lange Zeit hinweg, wo sie ihren Studien des Arkanen im Sanktum der Stadt nachgingen. Doch waren die Gesetze in Strom streng und so suchten sie nach einem neuen Ort, der für ihre arkanen Forschungen und Experimente eine geeignetere Umgebung darstellte. Daraufhin verließen viele Magier Strom und siedelten weiter nördlich am Ufer des Alteracgebirges an. Dort gründeten sie mit der Hilfe ihrer magischen Kräfte die prächtige Stadt Dalaran, die nicht nur einen wunderschönen Ausblick auf den Lordameresee bot, sondern auch ein reichhaltiges Netz an Leylinien, was ihre magischen Studien – ohne all die Regeln aus Strom – umso mehr beflügelte. So folgten weitere Magier dem Ruf der Stadt und ließen sie zu einem Paradies für Magier und Zentrum arkaner Studien heranwachsen. Die unmagischen Bewohner der Stadt tolerierten diese Entwicklung, da mit ihr eine blühende Wirtschaft und eine Zeit im Überfluss einherging.

Dämonische Bedrohung und die Gründung von geheimem Orden
Doch die machtvollen Ströme der arkanen Magie, angewendet ohne angemessenen Schutz oder Regellungen, ließen den Schleier zwischen den Ebenen der physischen Welt von Azeroth und der des Wirbelnden Nether, brüchig werden - und das sollte wie ein Leuchtfeuer für die Dämonen der Brennenden Legion wirken, von denen es einigen gelang, Lücken im Schleier der Realitäten zu entdecken, durch die sie schließlich schlüpften konnten und auf diese Weise auf die Welt von Azeroth zurückkehrten, dass erste Mal seit tausenden von Jahren. Waren es am Anfang auch eher kleinere und schwächere Dämonen, die durch die Risse traten, sorgten sie dennoch für allerhand Aufruhr und Verwirrung in den Straßen und dem Umland von Dalaran, wenngleich direkte Zusammenstöße mit Dämonen in der Regel eher vereinzelte Vorfälle blieben, die die Magokraten vor der Öffentlichkeit in der ersten Zeit zu vertuschen suchten. Verzweifelt schickten sie ihre mächtigsten Arkanisten aus um die entschlüpften Dämonen zu bekämpfen – jedoch waren nur wenige Magier der unbekannten Macht dieser verdorbenen Kreaturen gewachsen. Über die Monate erwuchs unter den abergläubischen Bauern des Umlandes ein großes Misstrauen gegenüber den Magiern der Stadt, die einst für ihren Wohlstadt gesorgt hatten. Gerüchte über eine bewaffnete Revolte machten die Runde in den Straßen von Dalaran, und die Magokraten fürchteten, dass sich auch der Stadtstaat Strom gegen sie erheben könnte. So wendeten sie sich sorgenvoll an die Hochelfen, in der Hoffnung, dass ihre einstigen Lehrherren ihnen eine Hilfe bei der Lösung des Dämonenproblems sein konnten.

Sofort kamen hochelfische Zauberer in das magische Königreich herbeigeeilt und studierten die Energieflüsse von Dalaran. Sie kamen zu dem Schluss, dass zwar nur wenige Dämonen durch den Schleier gelangt waren, sie jedoch ein eine ernstzunehmende Gefahr bleiben würden, wenn die Menschen weiterhin auf diese unverantwortliche Weise mit der Arkanen Magie spielten. Wenn sie ihre Bürger nicht vor den Dämonen beschützen konnten, sollten sie den Gebrauch der Magie besser aufgeben, schlugen die Hochelfen den Menschen vor und weihten sie in die alte Geschichte Kalimdors und die ständige Gefahr der Brennenden Legion ein. Doch die Magokraten waren nicht bereit ihre Mächte aufzugeben und machten der Synode von Silbermond – dem führenden Rat der Hochelfen – stattdessen einen anderen Vorschlag. Gemeinsam mit den Magiern der Elfen wollten sie einen Geheimbund erschaffen der einen sterblichen Helden erwählen sollte, dem sie ihre gebündelten Kräfte zur Verfügung stellen, mit denen er die Dämonen der Legion in einem geheimem Krieg bekämpfen sollte. Die Hochelfen willigten in diesen Vorschlag ein und gründeten gemeinsam mit den Menschen den geheimen „Orden von Tirisfal“, in Angedenken an die ersten Versuche der Hochelfen in Tirisfal ein Königreich zu gründen. Bestehend aus Magiern der Hochelfen, Menschen und Gnome, erwählte dieser Geheimorden fortan die künftigen Wächter von Tirisfal – auch Magna genannt – und gaben ihn ihre einmaligen Mächte, um gegen die Dämonen der Legion zu bestehen.

Zur gleichen Zeit sendeten die Magokraten von Dalaran einige ihrer Mitglieder aus um nach passenden Kandidaten, sowie weiteren Magiern und magischen Gegenständen in der Welt zu suchen und sie zu katalogisieren. Aus diesen Magiern sollte sich letztlich der Orden der Kirin Tor erheben, der zu herrschenden Macht in dem magischen Königreich wurde.

Vom Regen in die Traufe – Schicksalsjahre einer magischen Stadt
So entwickelte sich Dalaran zu einer - wenn auch nicht großen - Stadt, die ein beeindruckten Anblick bot, mit ihren hoch aufragenden Türmen, den glitzernden Straßen voller glücklicher und wohlbehüteter Bewohner und einem Baustil, der sich aus menschlicher und elfischer Architektur in harmonischer Weise zusammensetzte. Der Hauptsitz der Kirin Tor wurde die Violette Zitadelle - ein beeindruckendes Gebäude, dass seinen Namen den Steinen seiner Fassade verdankt, die in einem schwachen, violetten Licht leuchteten. Im Inneren beherbergte die Zitadelle neben unzählige Bibliotheken, Forschungskammern, Prüfungszimmer, Klassenräume, Beratungsräume, Wohn- und Schlafgemächer, auch das Arkane Gewölbe – dem Schutzraum für die mächtigsten Artefakte von Dalaran – sowie die Kammer der Luft – der Versammlungsort für den Rat der Sechs.

Eine lange, friedfertige Zeit folgte, in der sich Dalaran endgültig zum Zentrum aller menschlichen Magier und arkanen Forschungen entwickelte. Schließlich kam es zum Zweiten Krieg gegen die Horden der Orcs, in dem sich Dalaran der Allianz von Lordaeron anschloss, um den restlichen Königreichen im Kampf gegen die einfallenden Feinde beizustehen. Nach dem Dalaran einen Angriff der Horde während des Krieges widerstehen konnte – wobei einige Gebäude der Stadt beschädigt und teilweise zerstört wurden - sollte die Stadt ihren größten Schock erst nach dem Zweiten Krieg erleben. Dem Todesritter Teron Blutschatten gelang es in das Arkane Gewölbe der Stadt einzubrechen und das Auge von Dalaran² zu stehlen, wobei er die hochelfische Magierin Sathera tötete.

Doch sollte Dalaran nicht vor weiteren Schicksalsschlägen bewahrt bleiben. Kel'thuzad, ein betagter doch charismatischer Erzmagier der Kirin Tor und Mitglied im Rat der Sechs – dem Führungsrat der Kirin Tor - wandte sich nach dem Zweiten Krieg den – zunächst scheinbar theoretischen – Studien der dunklen Magie und Nekromantie zu. Obgleich die Kirin Tor ihn hierfür mit Strafen belegten, ließ er von seinen Forschungen nicht ab und verlagerte sie an geheime Orte. Als Erzmagier Antonidas letztlich seine nekromantischen Experimente an Ratten entdeckte, wurde Kel'thuzad in einem Verfahren zur sofortigen Abkehr von seinen Studien aufgefordert, begleitet von der Androhung ihn anderenfalls aus Lordaeron zu verbannen, all seine Titel abzuerkennen und seine Besitztümer zu konfiszieren.

Kel'thuzad sagte sich vor der Ausführung einer solchen Strafe von den Kirin Tor los, lagerte seine beträchtlichen Besitztümer ein und verließ Lordaeron scheinbar für die nächsten Jahre. Doch im verborgenen kehrte Kel'thuzad nach einigen Monaten nach Lordaeron zurück und erschuf innerhalb von drei Jahren den Kult der Verdammten; eine geheime Gemeinschaft von Menschen, denen Kel'thuzad ewiges Leben mit gesellschaftlicher Gleichstellung und Macht versprach. Dieser Kult löste letztlich – unter der führenden Hand von Kel'thuzad – die Seuche von Lordaeron aus. Angeleitet von Erzmagier Antonidas, untersuche Magierin Jaina Prachtmeer zunächst gemeinsam mit dem Prinzen von Lordaeron, Arthas Menthil, die aufkommenden Seuche. Bald konnten sie infiziertes Getreide als die Ursache der Seuche ausmachen, doch es war bereits zu spät. Ein Dorf nach dem anderen fiel der Seuche anheim, bis es schließlich Andorhal und in den folgenden Wochen die Großstadt Stratholme traf. Die Opfer der Seuche wurden zu schrecklichen Untoten, aus denen sich am Ende die Geißel erheben sollte, zunächst unter der maßgeblichen Leitung von Kel'thuzad. Nach der Zerstörung von Stratholme durch Arthas und die Seuche, wandte sich Jaina von Lordaeron ab und startete mit Flüchtlingen, Soldaten und Rittern eine Expedition nach Kalimdor.

In Lordaeron wütete in dieser Zeit der Dritte Krieg, in dem die Geißel - entstanden aus der Seuche - letztlich unter der Führung des gefallenen Prinzen Arthas das Land mehr und mehr zerstörte. Auch Dalaran sollte ein Opfer dieser teuflischen Verwüstung werden. Wenngleich Erzmagier Antonidas einen mächtigen Schutzzauber erschaffte, der alle nekromantischen Wesen von der Stadt fernhalte sollte, gelang es der Geißel den Schutzzauber und die tapferen Verteidiger der Stadt in einem harten Kampf zu überwinden. Damit fiel das magische Königreich unter der verdorbenen Wut der Geißel und dem dämonischen Zauberspruch von Archimonde, der die prächtigen Türme von Dalaran auf die Stadt herabfallen lies. Erzmagier Ur, Magier Gunther Arkanus, Magier Bethor Eismacht, Erzmagier Antonidas... - und zahllose weitere Opfer müssen mit der Zerstörung von Dalaran auf das schrecklichste Beklagt werden. Vor allem Erzmagier Antonidas erhält hierbei eine herausragende Rolle für seinen unermüdlichen Einsatz für das Königreich von Dalaran, dem all sein Wirken und Handeln bis zur letzten Sekunde galt.

Ein Ritter für Dalaran und eine Kuppel für die Stadt
Während in den weiteren Folgen des Krieges die Brennende Legion am Berg von Hyjal geschlagen werden konnte, gelang es dem Großmarschall Garithos die Ruinen der ehemaligen Stadt von Antonidas aus der Hand der Geißel zu befreien. Fortan wurde sie zu seinem Hauptstützpunkt, von dem aus er seine Truppen – unter anderem Hochelfen unter der Führung des Hochelfenprinzen Kael'thas Sonnenwanderer – befehligte. Während die Geißel von Süden und Westen eine Rückeroberung der Stadt versuchte, versammelte Garithos alle verbleibenden Truppen an seiner Seite und konnte die Geißel im Süden vernichtend schlagen, indes die Hochelfen unter Kael'thas Sonnenwanderer gegen die große Streitmacht der Geißel im Westen alleine gelassen wurden. Durch ein Zweckbündnis mit den Naga gelang es den Truppen der Hochelfen die Armee der Geißel letztlich zu besiegen, doch führte das Bündnis dazu, dass Garithos in den Hochelfen Verräter sah. Er ordnete ihre Gefangennahme an und somit wurden die Ruinen von Dalaran – oder viel mehr ihre Kerker – zu dem Gefängnis für das Volk, das den ruhmvollen Aufstieg der Stadt erst ermöglichte. In den folgenden Tagen nach diesem Ereignis, konnten die Hochelfen aus ihrer Gefangenschaft entfliehen, während Garithos in den weiteren Kämpfen um Lordaeron fiel.

Die überlebenden Magier von Dalaran und den Kirin Tor – die, die nicht nach Sturmwind oder Theramore flohen - kehrten mit der Zeit in die Ruinen der Stadt zurück und tötet die wenigen, verbleibenden Untoten dort, mit dem Ziel ihre alte Heimat wiederaufzubauen. So erschufen sie eine gewaltige, violette Kuppel, die die Stadt für die nächsten Jahre umhüllen sollte, während man in ihrem Inneren mit dem Rekonstruktion von Dalaran beschäftigt war.

Die Sternenstadt nähert sich den Sternen
Während dem Wiederaufbau der Stadt, wurde der Erzmagier Ansirem Runenweber zum neuen Anführer von Dalaran ernannt. So war es auch seine Entscheidung, die Stadt noch während der Rekonstruktion eine neutrale Position zu der Horde beziehen zu lassen. Möglicherweise begründet dadurch, dass sich Dalaran in seiner geschwächten Position in keine Verpflichtungen für die Allianz begeben wollte, oder auf Grund der zahlreichen wohlwollenden Beziehungen zur Horde von einflussreichen Magiern wie Khadgar, Rhonin, Jaina und dereinst auch Antonidas mit seinen intensiven Forschungen an der Lethargie der Orcs. Ein weiterer Faktor bei dieser Entscheidung könnte die Tatsache gebildet haben, dass viele Verlassene ehemalige Dalaraner waren die während des Krieges fielen, sowie das auch zahlreiche Blutelfen vor dem Krieg noch für und in der Stadt lebten.

Aus welchen Gründen auch immer diese Entscheidung getroffen wurde, als der Nexuskrieg und der Kampf gegen die Geißel ihren Anfang nahmen, verließ Dalaran nicht nur seine geschützte Position unter der magischen Kuppel und wurde von seinen Magiern über den Kristallsangwald in Nordend teleportiert, wo die magische Stadt heute schwebt, sondern ernannte auch Erzmagier Rhonin zu ihrem neuen Anführer. An der Küste des Lordameresee befindet sich dagegen heute nur noch ein gewaltiger Krater – auch Krater von Dalaran genannt. In der wiederaufgebauten Stadt wurde im Zuge ihrer Neutralität ein Viertel der Horde gewidmet, während das Viertel des Silberbundes als Schutzraum für die Allianz gilt.

Der Nexuskrieg und der Krieg gegen die Geißel sollten schließlich mit seinem Sieg für die Allianz, Drachen und Dalaraner enden. Doch nur wenige Jahre später sollte wieder eine große Tragödie über die Stadt der Sterne hereinbrechen. Theramore, die Stadt von Erzmagierin Jaina Prachtmeer, wurde das Opfer eines hinterhältigen Angriffs durch die Horde. Mit einer gewaltigen Manabombe, erschaffen durch die Sin'dorei, wurde die Hafenstadt mit einem Schlag zerstört. Unter den tausenden Opfern befand sich auch der Anführer der Kirin Tor, Erzmagier Rhonin. Erzmagierin Jaina Prachtmeer überlebte die Zerstörung ihrer Stadt und wurde einige Tage nach dem tragischen Tod von Erzmagier Rhonin zur neuen Anführerin der Kirin Tor gewählt. Es scheint sehr warscheinlich, dass die Kirin Tor unter Erzmagierin Jaina Prachtmeer und dem Eindruck der schrecklichen Zerstörung, die Horde in baldiger Zukunft wieder aus ihrer Stadt verbannen werden und wieder in das Bündnis der Allianz mit Dalaran eintreten.

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² = Das Auge von Dalaran wurde von den Magiern der gleichnamigen Stadt erschaffen, um ihre magischen Kräfte zu fokussieren, damit sie die Violette Zitadelle wiedererrichten konnten, die während des Zweiten Krieges stark beschädigt wurden war. Nach dem das Auge von dem Todesritter Teron Blutschatten gestohlen werden konnte, gelang es Erzmagier Khadgar das Auge von Dalaran in Draenor zurückzugewinnen. Er übergab es an die Zwerge der Wildhämmer, die das Auge – gemeinsam mit weiteren magischen Artefakten – sicher nach Azeroth zurückbringen sollten. Danach verliert sich die Spur dieses machtvollen Objektes, vermutlich aber lagert es heute wieder Dalaran.

Epilog

Seit über eintausend Jahren währt nun bereits die Geschichte um das einzige magische Königreich der Menschen. Viele schwere und harte Schicksalsschläge, musste dieser kleiner Stadtstaat, der sich aus dem großen arathorischen Reich erhob, in seiner Vergangenheit ertragen. Vor allem die Zerstörung im Dritten Krieg, ist ein Schock der bis in die heutige Zeit hallt – und an deren Opfer jedes Jahr am Trauertag für Dalaran gedacht wird. Doch ist seine Historie nicht von Leid geprägt, sondern vor allem von willensstarker Beständigkeit und dem unstillbaren Verlangen nach Wissen, nicht nur im Arkanen Bereich. Es brachte große Helden wie Erzmagier Antonidas, Khadgar, Nielas Aran, Aegwynn, Ansirem Runenweber und noch viele, viele weitere hervor. Von der Küste des Lordameresees, teleportiert über die Wälder des Kristallsangwaldes, bietet dieses Stadt über all die Jahrhunderte hinweg einen sicheren und beeindruckenden Hafen für alle die sich der Arkanen Magie widmen möchten. Hoffen wir also, dass uns dieser Schatz noch für weitere tausend Jahre erhalten bleibt.

Widmung

Dieses Buch ist allen Opfern von Dalaran gewidmet, die während des dritten Krieges gefallen sind. Shorel'aran – Ihr werdet nicht vergessen.
  • Quithas Sonnenglanz, Erzmagier der Akademie der Arkanen Künste und Wissenschaften zu Sturmwind.
 
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