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 Völkerkunde II: Völker der Horde

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Romy

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BeitragThema: Völkerkunde II: Völker der Horde   Do 14 Feb 2013 - 21:43

Völker der Horde



Die Horde setzt sich zusammen aus den korrumpierten Blutelfen, blutrünstigen Orcs, aus harmoniebedürftigen Tauren,
heimtückischen Trollen und der verderblichen Raffinesse der Verlassenen. Zusammen bilden sie die Horde, das politische und
gesellschaftliche Gegenstück der ehrhaften Allianz.



Inhaltsverzeichnis

Vorwort der Herausgeberin

1. Blutelfen von
2. Orcs von Jungprofessorin Annalena von Morgenthal
3. Tauren von Völkerkundlerin Asli Benea Moranisbe
4. Trolle von Magus Thelvas Mühlenfeld
5. Verlassene von Magus Elisa Giftnadel


Zuletzt von Romy am Mo 15 Jul 2013 - 17:16 bearbeitet; insgesamt 12-mal bearbeitet
 
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Romy

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BeitragThema: Re: Völkerkunde II: Völker der Horde   Do 14 Feb 2013 - 21:43

Quelle: http://www.wowwiki.com/Horde
Weiterführende Informationen siehe: http://diealdor.wikia.com/wiki/Horde
Geschrieben von:

Vorwort


Zuletzt von Romy am Fr 15 Feb 2013 - 20:21 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
 
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BeitragThema: Re: Völkerkunde II: Völker der Horde   Do 14 Feb 2013 - 21:43

Quelle:
Weiterführende Infos siehe:
Geschrieben von:

Blutelfen


Zuletzt von Romy am Do 14 Feb 2013 - 21:44 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
 
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BeitragThema: Re: Völkerkunde II: Völker der Horde   Do 14 Feb 2013 - 21:43

Quellen: World of Warcraft: The Roleplaying Game, Aufstieg der Horde (Roman), Ingame Quests, http://www.wowpedia.org/Orc
Weiterführende Infos siehe: http://diealdor.wikia.com/wiki/Orcs
Geschrieben von: Alethan

Orcs


Schamanin mit jungen Orcs unter der Aufsicht einer Wache

Orcs sind ein schwieriges Kapitel in der Völkerkunde Azeroths. Sie sind beinah so mannigfaltig wie die Menschen, trotz einer strengen Kultur. Sie sind exzellente Jäger und Krieger. Bevor sie Azeroth betraten waren die Orcs eine sehr schamanistisch geprägte Volksgruppe, die in Clans verstreut über der alten Welt von Draenor wohnten. Durch den Verrat einer ihrer großen, spirituellen Anführer, der einen Pakt mit den feurigen Lords der brennenden Legion eingegangen war, wurden sie zu blutrünstigen Bestien, die die Welt von Azeroth mit Krieg und Tod überziehen wollten. Damals. Ein junger Schamane namens Thrall führte sein Volk aus der dunklen Krise und in eine neue Zukunft.

1. Erscheinung
2. Regionen und Zugehörigkeit
3. Kultur
4. Glaube
5. Sonstiges

1. Erscheinung
Männliche Orcs sind in der Regel sehr beeindruckende Gestalten von bis zu sieben Fuß und mit einem Gewicht von dreihundert Pfund. Selbst die Frauen erscheinen beeindruckend muskulös und groß, wenn auch etwas kleiner und weniger stämmig als ihre Männer. Meist haben Orcs wilde, zerzauste Frisuren und eine Hautfarbe, die von einem hellen Grün bis zu einem starken, dunklen Oliv reicht. Ihre Augen reichen von einem stechenden Rot bis zu einem blassen Blau und können unter jedem Lichtverhältnis bis zu zwei mal besser sehen als die von Menschen. Sie haben spitze, jedoch nicht allzu lange Ohren, breite Nasen, einen vorstehenden Unterkiefer mit spitzen Eckzähnen, die oft hervorstechen wie Hauer.

Anzumerken wäre noch, dass es einen Unterschied zwischen grün- und braunhäutigen Orcs gibt. Letztere sind die "Mag'har", die letzten Vertreter der ursprünglichen Orcs von Draenor; jene, die nicht vom Blut der Dämonen getrunken haben. Denn dies hatte zur folge, dass die Augenfarbe der Orcs sich in Rot wandelte und ihre Haut grün wurde.



2. Regionen und Zugehörigkeit
Regionen: Hauptsächlich Kalimdor, vorallem das nordöstliche Kalimdor an den Küsten Durotars. Die umliegenden Lande, wie das Brachland befinden sich ebenfalls in der Hand orcischer Bewohner. Die Hauptstadt der Orcs ist die große Festungsstadt Orgrimmar, die im Norden des Landes von Durotar in die Steinformationen gesetzt wurde. Ihr Oberhaupt ist der amtierende Kriegshäuptling der Horde – Garrosh Höllschrei.

Zugehörigkeit: Größtenteils Horde. Die Orcs sind eines der Gründungsvölker der schwarzen und der neuen Horde; in beiden auch den Löwenanteil ausmachend. Obwohl es auch orcische Söldner gibt, die neutral bleiben, bis die Summe stimmt, ist der größte Teil dieses Volkes der Horde treu ergeben.

Wichtige, bekannte Clans
Neue Horde:
Frostwolfclan
KriegshymnenClan
Drachenmalclan
Schattenmondclan

Schwarze Horde:
Schwarzfelsclan
Black Tooth Grin Clan
Drachenmalclan

Andere:
Zwielichtshammerclan
Clan der brennenden Klinge


3. Kultur
Die orcische Kultur ist sehr mit einem Ehrenkodex verknüpft, der sich mit dem Kriegsschrei, der vor jeder Schlacht von den Orcs gerufen wird, sehr gut beschreiben ließe:

„Lok’thar ogar.“

Sieg oder Tod. Für Orcs ist der Tod in der Schlacht das ruhmvollste, was es geben kann. Wer im Kampfe stirbt, dem gebührt hohe Ehre. Sollte eben diesige von anderen Orcs beleidigt werden, fordern viele sie zu einem Kampf heraus. Für Orcs gibt es eine Lebensweisheit, die besagt, zuerst dem Klan, dann sich selbst Ehre zu bringen.
Ein orcischer Klan wird von einem Häuptling, alle Klans zusammen von einem Kriegshäuptling regiert. Die Amtszeit ist nicht festgelegt. Bisher gab es Berichte, dass der Kriegshäuptling entweder zurücktreten oder in einem Kampf um den Thron dieses Amts durch den Gegner abgesetzt werden kann.

Sklaverei scheint im Gegensatz zur schwarzen Horde bei der neuen bereits stark zurückgegangen, dennoch vorhanden zu sein. Berichte zeigen, dass Orcs oft Gefangene nehmen um diese dann als Gladiatoren kämpfen zu lassen.



4. Glaube
Orcs haben einen schamanistischen Glauben, der Ähnlichkeit zu diversen Praktiken der Tauren zeigt. Er beinhaltet die großen Geister der Natur; die Elemente; und die nahe Umwelt, die die Orcs umgibt. Dies wird auch durch Rituale verdeutlicht, die den Segen der Geister vor einer Jagd oder einer Schlacht zum Beispiel einholen sollen.


5. Sonstiges
Sprache: Orcs sprechen hauptsächlich Orcisch, die Handelssprache der neuen Horde. Obgleich einzelne Individuen auch andere Sprachen beherrschen, ist dies die am meisten verbreitete.

Namen: Die Namensgebung der Orcs ist oft mit einem bevorzugten Ding oder Tier verbunden. Es gibt keine wirklichen Familiennamen, da viele Nachnamen etwas mit großen Heldentaten oder ähnlichem zu tun haben. Im Falle von legendären Taten, übernehmen manche Söhne den Namen des Vaters, um seine Erinnerung leben zu lassen. In der orcischen Kultur sind beide Geschlechter gleichberechtigt.
Männliche Namen: Grom, Thrum, Drog, Gorrum, Harg, Thurg, Karg
Weibliche Namen: Groma, Hargu, Igrim, Agra, Dragga, Grima
Nachnamen: Schicksalshammer, Todesauge, Feindbinder,
Elftöter, Schädelspalter, Axtschlitzer, Tränenhorn, Faustbrecher

Berühmte Vertreter
Thrall – führte die Horde aus ihrer tiefsten Krise in eine neue Blüte, jetzt der Weltenschamane
Grommash Höllschrei – befreite die Orcs von dem dämonischen Einfluss, bezahlte mit seinem Leben
Varok Saurfang – Hochfürst der Kor’Kron Elitegarde, Oberbefehlshaber der „Macht von Kalimdor“ im zweiten Krieg der Sandstürme


Zuletzt von Romy am Fr 15 Feb 2013 - 20:06 bearbeitet; insgesamt 9-mal bearbeitet
 
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Romy

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BeitragThema: Re: Völkerkunde II: Völker der Horde   Do 14 Feb 2013 - 21:44

Quellen: Horde Player Guide
Weiterführende Informationen: http://diealdor.wikia.com/wiki/Tauren
Geschrieben von: Rachnel alias Asli Benea Moranisbe, Völkerkundlerin des Gelehrtenkreises der Burgbibliothek Sturmwind.

Tauren


Taurenmutter kümmert sich um Hordenachwuchs

Nur wenige von uns Gelehrten, selbst die weitgereisten, haben vor der enormen Gestalt eines Tauren gestanden und vermutlich fällt daher das Interesse unserer Völkerkundler an diesen fremden Feinden eher gering aus.
Was bedauerlich ist, wie uns schon die Nachtelfen gelehrt haben. Denn so furchteinflößend ein Taurenkrieger auf dem Schlachtfeld sein mag, gibt es doch noch so viel, das wir nicht über dieses Volk wissen.
Es bleibt für die Forscherwelt unserer Kulturen rätselhaft, wie derart verwilderte Wesen, die doch mehr Tier als Mensch scheinen, zu einer so stillen und in sich friedlichen Lebensweise gefunden haben. Auch wenn sie mit unseren großen Zivilisationen nicht zu vergleichen ist.
Mehr über ihre Herde zu erfahren wir nur schwer, denn die Tauren sind nur noch wenige und leben zum größten Teil zurückgezogen auf Kalimdor, tief in den Gebieten der Horde und hinterlassen noch dazu kaum schriftliche Zeugnisse, da selbst innerhalb der eigenen Kultur nahezu nichts niedergeschrieben wird.
Daher gilt mein wissenschaftlicher Dank den Kaldoreiabgesandten, die meine Arbeit hier unterstützt haben.



Sprachen: Taur-ahe (Volkssprache) und Orcisch
Führer: Baine Bluthuf (beerbte seinen Vater Cairne Bluthof)

Regionen: Ehemals waren die weiten Ebenen Kalimdors Heimat der wandernden Stämme. Nach der Gründung von Donnerfels bewohnen die Tauren hauptsächlich die Grasebene von Mulgore.
Wenige weitere Siedlungen sind auf Kalimdor bekannt.


1. Erscheinung
2. Kultur
3. Glaube
4. Zugehörigkeit


1. Erscheinung
Ein Tauren ist, wenn man im denn begegnet, kaum zu übersehen und von seiner Größe wohl nur an einem Draenei zu messen. Ausgewachsene Tauren überschreiten meist zwei Meter Körpergröße um einiges und bringen durch die oftmals –  gerade bei männlichen Vertretern – ausgeprägte Muskulatur erhebliche Masse auf die Waage.

Mit ihren Hufen, Hörnern und dem weichen Maul sind sie für den einfachen Laien tatsächlich gut beschrieben als eine aufrecht gehende humanoide Kuh. Auch, wenn man das in Gegenwart der meisten Nachtelfen nicht laut aussprechen sollte.

Desweiteren kann man weniger von Haupthaar, als von einer Mähne sprechen, die von den meisten Tauren kaum gestutzt, dafür aber reich geflochten und geschmückt wird.
Tauren tragen Fell, vom Kopf bis zu den Hufen. Dieses kann fast jede natürliche Farbe annehmen und selbst gefleckte Tauren sind nicht selten. In vielen Fällen kann man bereits an der Fellfarbe die Stammeszugehörigkeit erkennen, allerdings lässt sich das nicht allgemeingültig sagen.

Gemäß ihrer Kultur tragen Tauren einfache, rückständige Kleidung, meist aus Leder und ohne viel Pomp, dafür oftmals mit kruden Jagdtrophäen wie Knöchelchen oder Federn. Nie aber Schuhe. Wozu auch.




2. Kultur
Obgleich diese Wesen für uns wild und roh aussehen, beschreiben einige Nachtelfen und Wildhammer Tauren als ruhig, verständig, ja gar als gastfreundlich.
Es bleibt fraglich, was von derlei Schmeichelei zu halten ist.
Zumal zu beachten ist, dass es „die Tauren“ im politischen Sinne nicht gibt, da das Volk sich in viele, eigenständige Stämme unterteilt.
Die bekanntesten unter ihnen dürften der Bluthuf- und der Grimmtotemstamm sein.
In vielen Dingen sind sich die Vertreter dieser Gattung allerdings ebenso gleich, wie wir Menschen es untereinander sind.

Für uns mag es auch schwer zu begreifen sein, dass die Tauren mit ihrer Lebensweise völlig zufrieden sind und sich auch nicht mehr erhoffen. Bis zur Gründung von Donnerfels waren Tauren über Generationen rückständige Nomaden und ihre Gattung hat nichts von großer Bedeutung hervorgebracht. Keine Bauten, keine Erfindungen, keine großen Heerführer.

Statt dessen halten sie ihre Stämme eng zusammen und diese Gemeinschaft- über Familiengrenzen hinaus -  in Ehren. Eine reputierliche und sicher gefestigte, aber nun einmal archaische Gesellschaft, die noch stark von ihrem religiösen Kult geprägt ist.
Tauren waren und sind Jäger, Sammler und Spiritualisten, die sich nach ihren Vorstellungen dem Land verbunden fühlen und sich nach ihm ausrichten, anstatt selbst etwas zu schaffen.
Was umso verwunderlicher ist wenn man bedenkt, dass nicht etwa die Krieger und Jäger das höchste Ansehen in einem Stamm genießen, sondern die Ältesten.

Unabhängig von ihrem Geschlecht (das in der Gemeinschaft ohnehin keinen Unterschied zu machen scheint. Tauren finden Zweck und Verantwortung unabhängig davon für den Stamm).

Ein gängiges Sprichwort unter den Tauren lautet wie folgt:“Es braucht ein ganzes Leben, um alle Fehler in dieser Welt zu begehen und daraus zu lernen. Doch es braucht nur eine Stunde, um zu den Füßen eines Ältesten zu sitzen.“
Aus solcher Erfahrung könnte man viel erbauen. Aber die Tauren mögen ein genügsames, simples Leben bevorzugen. So, wie es schon immer war.

Denn obwohl wir sie als standhafte, furchteinflößende Kämpfer kennen, war den Tauren die moderne Kriegsmaschinerie völlig fremd und vermeintlich zuwider, ehe sie sich mit der Horde verbündet haben.

Diese eigene, volkstümliche Sturheit scheint jedoch in unserer heutigen Zeit langsam aufzubrechen. Unter dem Einfluss der Horde – besonders der Orks - ,den entbehrungsreichen, vergangenen Schlachten und erheblichen inneren Konflikten, stellt die junge Generation – untypisch für die Taurenkultur -  Althergebrachtes in Frage und rüttelt an festgefahrenen Traditionen und Werten.
Wir unsererseits sollten diese Entwicklungen vorsorglich im Auge behalten!




3. Glaube
Nach meinen ersten Gesprächen könnte man meinen, Tauren sei so ziemlich alles heilig. Die Jagd, die Beute, die Ahnen, der Stamm, sogar die Steine und Früchte um sie herum.
Tatsächlich entsteht dieser Eindruck aus dem monothoistischen, allumfassenden Weltbild der Tauren, das untrennbar von ihrer Lebensweise verbunden ist.
Die Tauren glauben an die Erdenmutter.
Nicht zu verwechseln mit der Göttin der Kaldorei, Elune! (Wie ich ausdrücklich gebeten wurde, zu betonen)
Was abstrakt betrachtet ein tiefes Empfinden für „das Leben“ ausdrückt, das die Erdenmutter schlicht verkörpert.
In diesem Leben – so glauben die Tauren – ist jedem ein Weg vorbestimmt.
Den höchsten Stand in einer Taurengemeinschaft hat daher der Stammschamane - oftmals eine Frau - inne, die jedes Stammesmitglied auf seinem Weg führt.
Durch das Lesen von Zeichen, Visionen und dem Zwiegespräch mit Geistern.
Nach dem Glauben ihres Volkes steht sie in engstem Kontakt zu einer Art „Lebensgeister“, die sowohl Tieren, als auch den Ahnen, mitunter Elementen, aber tatsächlich auch einem Berg gehören können.
(Die Tauren scheinen „Leben“ an dieser Stelle anders zu definieren als wir).
Der Respekt vor diesem Leben und dessen Balance bestimmen Glauben und Alltag der meisten Tauren und sind vermutlich auch das ursprungsgebende Fundament für die im Grunde wenig aggressive Wesensart der Riesen.
Es sei denn, diese Balance wird ihrer Ansicht nach gestört.
Ausgrabungsleiter der Forscherliga können davon ein Lied singen.

Innerhalb ihrer Mythologie hat sich seit neuster Zeit eine Art Reform entwickelt.
Die Spirtualisten der Tauren sahen die einseitige Verehrung der Nachtelfen von Elune als Mondgöttin.
Unter dem Aspekt der ewigen Balance erheben sich nun unter den Tauren die sogenannten Sonnenläufer, die ihrerseits als Krieger von An’she – der Sonne – auftreten.



4. Sonstiges
Zugehörigkeit: Horde
Über Generationen waren die Stämme der Tauren eigenständig und geschlossen in der eigenen Dritten Krieges kam es zu einem Treffen mit Thralls neuer Horde und zu diesem Zeitpunkt sahen beide Volksführer die Vorteile eines Bündnisses.
Eine Besonderheit ist der Grimmtotemstamm, der sich nie offiziell der Horde angeschlossen hat!
Aufmerksame Beobachter sahen die Möglichkeit zu einem Bündnisbruch zur Zeit der Uneinigkeit unter dem neuen Kriegshäuptling der Horde, allerdings hat Baine Bltuhuf nach dem Tod seines Vaters der Horde erneut seine Loyalität ausgesprochen.
Es bleibt abzuwarten, wie es sich entwickelt.


Zuletzt von Romy am Mo 15 Jul 2013 - 17:17 bearbeitet; insgesamt 14-mal bearbeitet
 
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BeitragThema: Re: Völkerkunde II: Völker der Horde   Do 14 Feb 2013 - 21:45

Quelle: basierend auf http://www.wowwiki.com/Troll
Weiterführende Infos siehe: http://diealdor.wikia.com/wiki/Trolle
Geschrieben von: Alethan

Trolle



Troll der Schädelspalter im Schlingendorntal


Trolle sind eine sehr mannigfaltiges und hinterhältiges Volk. Sie waren vermutlich eines der ersten Völker auf Azeroth, denen bisher kein titanischer Ursprung zuerkannt wurde. Jede Unterspezies der Trolle aufzuführen würde den Rahmen sprengen, weshalb ich mich hier nur mit den zwei bekanntesten Fraktionen beschäftigen werde: Dschungel- und Waldtrolle.

Die Trollgesellschaft ist patriarchisch geregelt, Trollfrauen kümmern sich hauptsächlich um die Aufzucht des Nachwuchses (Anmerkung: In gewissen Trollstämmen übernehmen jedoch viele Frauen die Rolle von Seherinnen oder Schamaninnen, und stellen die Verbindung zu den Geistern des Stammes dar). Der Anführer eines Trollstammes ist meist der beste Krieger oder der mächtigste Hexendoktor. Trolle sind für ein Leben in der Wildnis prädestiniert.


1. Erscheinung
2. Regionen und Zugehörigkeiten
3. Kultur
4. Glaube
5. Sonstiges

1. Erscheinung
Der Durchschnittstroll ist um die sieben Fuß groß und zweihundert Pfund schwer. Er besitzt lange Ohren und Nasen sowie scharfe Gesichtszüge. Ein Trollkörper besitzt kein überschüssiges Fett. Bemerkenswert ist die außergewöhnliche Beweglichkeit und Akrobatik der Trolle – die ihnen zum Beispiel Rückwärtssaltos aus dem Stand erlaubt.

Besonders bemerkenswert an der Erscheinung der Trolle ist, dass sie verlorene Gliedmaßen (mit Ausnahme des Kopfes) in rasant schneller Zeit wieder regenerieren können.



2. Regionen und Zugehörigkeiten
Trolle sind in so gut wie jeder Klimazone Azeroths zu finden. Von den schneebedeckten Bergen Dun Moroghs über die schattigen Dächer des alten Berges Hyjal bis hin zu den von Hitze beinah brennenden Wüsten Tanaris‘ kann man Trolle antreffen.

Die Zugehörigkeit muss man differenzieren. Durch die Stammesvielfalt lässt sich keine eindeutige oder übergeordnete Zugehörigkeit bestimmen. Folgende Affiliationen sind uns bekannt:


Dschungeltrolle – Horde / unabhängig:
• Splitterspeer und Dunkelspeertrolle sind Angehörige der Horde
• Gurubashitrolle sind ein unabhängiger Stamm, der dem Gott Hakkar dient

Waldtrolle – Horde /unabhängig:
• Bruchhauertrolle sind Angehörige der Horde
• Amanitrolle sind ein unabhängiger Stamm (bekannt durch die Trollkriege 3000 v.D.P.)

Eistrolle – unabhängig:
• Frostmähnenstamm

Sandtrolle – unabhängig:
• Sandwüterstamm

Dunkeltrolle – unabhängig:
• Schattenzahnstamm


3. Kultur
Trolle sind sehr zurückgezogen lebende Wesen. Junge Trolle verhalten sich meist sehr aggressiv und territorial gegenüber anderen Stämmen. Sie sind extrem gläubig und im Zentrum ihrer Stammeskultur steht der oberste Priester ihrer Gottheiten – übernatürliche Wesen namens „Loa“ – oder der beste Jäger.
Abgesehen von den der Horde angehörigen Stämmen werden die meisten Trolle auf Sichtweite jeden attackieren, den sie nicht kennen. Auch Trolle anderer Stämme. Trotz ihrer natürlichen Anfeindungen sind Trollsöldner nicht selten.
Unter den Eistrollen sehr verbreitet ist auch der Kannibalismus unter den Arten, der bei manchen Stämmen auch mit Voodoo-Magie, einer Mischform aus göttlicher und dunkler Magie mit primitiven Ritualen und Anbetung von Gottheiten, gepaart.



4. Glaube
Der Glaube der Trolle ist sehr breit gefächert und erstreckt sich über Voodoo und Schamanismus. Während die meisten Trolle der Horde sich den Schamanismus entschieden haben, so praktizieren doch noch sehr viele Trolle den Voodoo. Voodoo ist, wie weiter oben beschrieben eine Mischung Göttlicher und Arkaner Magie, die sie sich an die Loa, die Gottheiten der Trolle, bindet.

Loa sind uralte Wesen oder Geister, die die Trolle als ihre Diener ansehen. Viele Loa stehen für etwas, wie zum Beispiel Stärke, Mut, Weisheit, Wissen et cetera. Das bekannteste Loa dürfte Hakkar, der Blutgott sein, der von den Gurubashi bereits zwei Mal beschworen wurde um Azeroth seiner Herrschaft zu unterwerfen.

Es gibt Hinweise darauf, dass der Amanistamm eine Gottheit verehrt haben soll, die nicht als Loa zählt. Doch dies sind bisher nicht belegte Berichte.


5. Sonstiges

Sprache
Trolle sprechen meist „Zandali“, abgeleitet vom Urstamm der Trolle, den Zandalari. Es ist die interkontinentale Sprache aller Trollstämme. Einige, wenige Stämme, die der Zivilisation den Rücken gekehrt haben und noch barbarischer wurden, benutzen auch oft Akzente, die nur für ihren Stamm üblich sind.

Namen

Trotz der Einfachheit der Namen ist die Bestimmung und Bedeutung in der Kultur der Trolle komplex.Beispielsweise seien hier die Vorsilbe „Zul“, welche einen Hexendoktor beschreibt und die Nachsilbe „jin“, die einen Ältesten oder Häuptling beschreibt, benannt.
Männliche Namen: Vol, Ros, Mig, Gal
Weibliche Namen: Shi, Mith, Hai, So
Familiennamen: keine, die meisten Trolle benutzen ihren Stammesnamen

Refugien und Anführer
Anmerkung: Dies sind nur die Stätten der Trolle, die nach dem Wissen des Verfassers noch intakt und von Trollen bewohnt sind.

- Echsoinseln – Vol’jin vom Dunkelspeerstamm
- Zuldazar – Rastakhan vom Zandalristamm
- Zul’Farrak – Ukorz Sandskalp von den Sandwütern


Berühmte Vertreter
Rastakhan – „König“ aller Trolle, Häuptling der Zandalari
Vol’jin – Häuptling der Dunkelspeertrolle
Zul’Jin – ehemaliger Häuptling der Amanitrolle


Zuletzt von Romy am Do 14 Feb 2013 - 22:37 bearbeitet; insgesamt 15-mal bearbeitet
 
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BeitragThema: Re: Völkerkunde II: Völker der Horde   Do 14 Feb 2013 - 21:45

Quelle: http://www.wowwiki.com/Forsaken , http://diealdor.wikia.com/wiki/Verlassene
Geschrieben von: Romy

Verlassene



Zwei Verlassene

Die untoten Menschen und Hochelfen, die sich vom Joch des Lichkönigs befreiten und somit ihren freien Willen zurückergattern konnten, sammeln sich in Lordaeron zum Volk der Verlassenen. Die einstige prächtige Stadt Lordaeron ist fest in ihrer Hand, vor allem die unterirdischen dunklen Gewölbe und Gänge dienen ihnen als Zentrum ihrer heimtückischen und tödlichen Machenschaften, jene Gewöble, die einst von den Menschen genutzt wurden, um die übelsten Verbrecher einzusperren. Sie nennen dieses ehemalige Gefängnis, den Kern ihrer pervertierten Gesellschaft, Unterstadt.

Nachdem eines ihrer obersten Ziele, die Geißel aus Azeroth zu vertreiben so gut wie gelungen ist, sehnen sich die machthungrigen und ungeduldigen Verlassenen nach mehr Refugium und Macht. Dabei sind sie ihrer dunklen Fürstin Sylvanas mit fanatischer Leidenschaft ergeben.

Da Verlassene als Untote nicht in der Lage sind, sich zu reproduzieren war es nur eine Frage der Zeit, bis sie an einer Lösung für dieses Problem arbeiten. Um für Nachschub in den eigenen Reihen zu sorgen, hat die Dunkle Fürstin nach dem Fall des Lichkönigs die Val'kyren unter ihr Banner geholt, welche gefallene Feinde auferstehen lassen. Dies unterscheidet sie von den übrigen Verlassenen, die durch die Seuche in Lordaeron oder die Hand der Geißel starben. Diese wiedererweckten Untoten werden als die Neuen Verlassenen von ihrer vorhergehenden Generation und den Untoten der Geißel unterschieden.

Ihren Nachschub rekrutieren die Verlassenen aus den Regionen, die sie mit ihren Seuchen und untoter Präsenz überschwemmen: Gilneas, das durch die Verlassenen fiel, die Vorgebirge des Hügellandes mit Süderstade, was mittlerweile von Verlassenen besetzt ist und den übrigen Regionen, in denen sie den Völkern neidisch nach dem Leben trachten: Quel'danil und Arathor.


1. Erscheinung
2. Kultur
3. Glaube
4. Sonstiges

1. Erscheinung
Verlassene sind wandelnde Leichen. Ihre Haut verrottet und wirkt gräulich. Mancherorts haben sie Fleisch und Knochen, mancherorts auch nicht. Ihre Augen haben keine Pupillen und glimmen in unheilvoller Farbe. Selbst einst stämmige Lebende werden als Verlassene zu dürren, welken Erscheinungen. Verlassene lächeln kaum, es sei denn, ihnen sind die Lippen verrottet. Dann lächeln sie für immer.

Nekromantische Zauber halten Verlassene am Unleben, dennoch hält der natürliche Verfall, der bei Leichen eintritt, an. Er ist jedoch langsamer als bei toten Leichen.



2. Kultur
Die Kultur der Verlassenen besteht aus einer obskuren Mischung ihrer ursprünglichen Kulturen, enthält also Bruchstücke der Menschen- und Hochelfenkultur sowie das niedere Bestreben der Untoten, Macht zu raffen und Leben zu vernichten. Verlassene haben kein wirkliches Bedürfnis, Nahrung zu sich zu nehmen oder zu schlafen, sie sind immun gegen Krankheiten und haben durch ihr untotes Dasein viel Zeit, ihre Machenschaften zu stricken.

Obwohl die meisten Verlassenen eine böse Gesinnung haben, kann man sie nicht in absolut dualistischen Kategorien einteilen. Obwohl Verlassene untot sind, sind sie grundsätzlich auch Menschen oder, in weniger Fällen, Hochelfen. Die meisten von ihnen fielen einst durch die Seuche, die Kel'Thuzad verbreitete. Wenige Verlassene konnten sich ein gutes Wesen bewahren, obwohl sie nicht mehr leben. Wie bereits zum Ausdruck gebracht, sind einige Menschen unter ihnen, die mit einem tragischen Edelmut in sich kämpfen. Sollte einer meiner Leser einem Verlassenen begegnen, sollte man es dennoch tunlichst vermeiden, auf diese seltene Form der erhaltenen Menschlichkeit zu hoffen.



3. Glaube
Sehr wenig Verlassene folgen Philosophien und Glaubenskonzepten. Manche sind nach wie vor Anhänger des Heiligen Lichts. Die meisten glauben gar nichts, sondern beschränken ihre Weltanschauung auf ihre Dunkle Fürstin und die perversen Wissenschaften ihres Volkes.

Der am weitesten verbreitete Glaube der Verlassenen nennt sich „Kult des Vergessenen Schattens“ und stellt eine Umkehrung der Lichtphilosophie dar, die bis ins Detail pervertiert und verdüstert wurde. Anhänger des Kultes beten den Schatten an und nutzen Schattenzauber.

Mit immenser Willenskraft ist es Verlassenen möglich, das Heilige Licht zu kanalisieren, doch dieser Vorgang ist für sie äußerst schmerzhaft. Die Zauber des Heiligen Lichts können Verlassene heilen, doch dies geht für sie nur unter großen Qualen vonstatten.



4. Sonstiges
Zugehörigkeit: Horde. Die Verlassenen nutzen die in ihren Augen primitiven und barbarischen Völker der Horde für ihre eigenen Zwecke und haben sich dem Bündnis angeschlossen, um dies besser bewerkstelligen zu können.
Zwar hat sich während des Kampfes gegen den Lichkönig eine Gruppierung Verlassener von ihrem Volk abgespalten und manche sind den neutralen Reihen des Argentumkreuzzugs beigetreten, doch im Großen und Ganzen sind die Verlassenen ein mittlerweile fester Bestandteil der Horde.

Sprachen: Gossensprache, Gemeinsprache, Thalassisch
Ein merkwürdiger Mischmasch der Muttersprachen der Verlassenen, ihre fehlenden Kiefer und/oder Stimmbänder sowie die verschiedensten Dialekte formten die heutige Sprache der Verlassenen, die Gossensprache genannt wird.
Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Verlassener seine Muttersprache vergisst oder nicht mehr anwenden kann (vorausgesetzt, er besitzt die notwendigen Körperteile). Menschen greifen hierbei auf Gemeinsprache zurück und der geringe Anteil elfischer Untoter auf Thalassisch.

Sprichwörter der Verlassenen
„Was verlangt Ihr vom Tod?“
„Sieg für Sylvanas.“
„Fürchtet die Lebenden.“
„Ja, sie sind echt. Es sind nicht meine, aber sie sind echt.“
„Rosen sind grau, Veilchen sind grau, ich bin tot und farbenblind, genau.“
„Hey! Dumdiddeldei! Sabber und Rotz! Der Kadaver sank in den Teich, der Murloc sprach : 'Arrrg'', weil er das sah und der Zwerg schlug den Pavian windelweich.“
 
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