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 Tinte und Papier: Der große IC-Beitrag

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Thurelion

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BeitragThema: Re: Tinte und Papier: Der große IC-Beitrag   Do 28 Dez 2017 - 18:12

Hier nochmal mein IC-Winterhauch-Push aus dem Gildenthread im Aldor-Forum:
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Bedächtig nahm Thurelion von der Quell die bläulich gefärbte Linse aus dem Kästchen und setze sie in das Uhrmacherglas ein, das er sich dann vor das rechte Auge klemmte. Tief beugte er sich über die kleine Konstruktion auf dem Tisch vor sich. Mit einem Klicken rastete er die Linse ein und statt ihm nur die Konstruktion zu zeigen, enthüllte sie ihm nun die eingewobenen Verzauberungen. Feine bläuliche Linien, die das Objekt durchzogen, bei soviel verschiedenen Verzauberungen in den einzelnen Teilen ein nahezu undurchdringbares Gewirr. Das wären viele Stunden Analysearbeit - wenn er nicht selbst der Schöpfer dieses Objekts gewesen wäre. Das war allerdings schon einige Jahre her und so behalf er sich, in dem er immer wieder zur Seite linste, auf seine Aufzeichnungen von damals, noch aus seiner Novizenzeit.

Er hatte es mehr zufällig wiedergefunden, bei der Sichtung seiner Bestände, aber für die aktuellen Umstände erschien es ihm perfekt geeignet. Und so machte er sich an die Arbeit, in dem alten Lehnsessel an seinem Arbeitstisch im Sanktum von Sturmwind, vor ihm neben dem Objekt noch ein Glas Rotwein, seit Beginn seiner Arbeit unberührt.

Verzauberung für Verzauberung untersuchte er das Objekt, jede einzelne analysierend, auf ihre Sinnigkeit und Funktionsfähigkeit überprüfend und nur im Zweifelsfall die Unterlagen zu Rate ziehend. Immer wieder schmunzelte er, amüsiert über seine eigene Stümperei vor über 30 Jahren. Diese Peinlichkeiten würde er nicht so stehen lassen und so macht er sich neue Notizen, was alles auszubessern sei, nachdem das tatsächliche Problem behoben war.

Schließlich fand er es, eine unbeabsichtigte Wechselwirkung zwischen dem Schwebe- und dem Bewegungszauber. Wieder so eine Stümperei seiner Anfängerjahre. Ein wahres Wunder, dass das Objekt überhaupt jemals funktioniert hatte. Die beiden Verzauberungen selbst waren aber auch nicht sonderlich stabil, da musste er in jedem Fall nachbessern. In seiner Jugend damals hatte er seine Fähigkeiten wohl tatsächlich deutlich überschätzt. Aber dennoch, bei der Erinnerung, wie stolz er gewesen war, dass es doch irgendwie funktioniert hatte, musste Thurelion unweigerlich lächeln. Derweil begann er Verzauberungen zu richten, zu stabilisieren und dann die anderen Verzauberungen - soweit nötig - auf einen etwas professionelleren Stand zu bringen. Insbesondere die Illusion war furchtbar, heute würde er sich nicht mehr trauen, so etwas vorzuführen.

Einige Stunden war der Magus beschäftigt. Eine umfangreiche Arbeit, aber keine komplexe, so dass sie begleitet war von Gedanken und Erinnerungen an die damalige Zeit und auch an dieses Objekt. Schöne Erinnerungen, recht nostalgisch, verbunden mit der unangenehmen Bitterkeit, die mit allen seinen Gedanken an die Zeit in Dalaran vor der Zerstörung, an all die Verluste einherging.

Schließlich wurde er fertig, besah sich das Objekt noch einmal von allen Seiten und überprüfte, ob nun alles seinen Vorstellungen entsprach - was es tat.

"Frohes Winterhauchfest.", sprach er und aktivierte damit das Objekt. Die recht grob gehaltene Metallfigur auf dem kleinen Schlitten drehte ihren Kopf zu ihm herum, während sich die Illusion über sie legte und lebensecht wirken ließ. "Frohes Winterhauchfest!", erwiderte der kleine, bärtige Zwerg in rot-weißer Kleidung mit tiefer Stimme, schwang seine Peitsche und trieb die vor den mit Geschenken bepackten Schlitten gespannten Rentiere an, das vorderste mit glühend roter Nase. Der Schlitten hob ab und begann, seine Kreise unter der Decke zu drehen, begleitet von leisem Glöckchenklingeln und dem Knallen der Peitsche.

Sehr zufrieden betrachtete Magus von der Quell sein Werk. Ja, das würde ein geeignetes Geschenk für das Novizenheim abgeben.
 
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Thurelion

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BeitragThema: Re: Tinte und Papier: Der große IC-Beitrag   Di 9 Jan 2018 - 23:57

Thurelions Beitrag beim Zauberpokal. Aufgabe: Trockenen Fußes über eine Wasserfläche und quer über/unter eine Brücke von einer Plattform zur anderen gelangen. Dabei in jedem Fall zwei zufällig gezogene Gegenstände verwenden.

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22:41:52 [Doodledrat-DieAldor]: *Wer hätts gedacht. Der Gnom mit dem prächtigen Schnurrbart ist zurück. Und dieses Mal fängt der Mechabutler ganz von allein an mit dem Trommelwirbel, sobald Doodledrat dem Magus den Sack entgegen hält. Da wurde wohl ein klärendes Gespräch geführt. Jeder konnte sagen, was er am anderen mag. Und nun funktioniert die Gnom-Mechagnom-Beziehung wieder. Ein aufforderndes Nicken zum Magus und dann darf er zugreifen* Zwei Gegenstände, die es drihiiingenst zu benutzen gilt. Ihr kennt die Aufgabe! Trockene Füße wünsche ich!

22:43:25 [Thurelion-DieAldor]: *lässt seinen Blick die Zuschauerreihen entlangwandern, vebeugt sich dann in Richtung der Ehrentribüne. Er lässt seinen Stab in die linke Hand wechselnd, dann greift er in den dargebotenen Sack*

22:44:20 [Doodledrat-DieAldor]: *Der Magus greift hinein und zieht zuerst ein wunderschönes paar alter Lederstiefel. Deutlich zu erkennen, das die beiden Stiefel am vorderen Ende ein Loch haben. Beide. Wie ungünstig. Aber schön sind sie trotzdem. Aber alt. Mit Loch. Und mit der anderen Hand, greift der Magus sich eine Hand voll Kieselsteinchen. Einfache Steinchen, wie man sie am Ufer eines Fluss finden würde.* Ich wünsche nochmals viel Glück Magus! Und Erfolg!

22:47:54 [Thurelion-DieAldor]: *betrachtet stirnrunzelnd die Steine und die Stiefel in seiner Hand, den Stab nun unter den rechten Arm geklemmt. Eine Weile steht er erst einmal unbeweglich so da, bis er dann aufblickt und an den Rand der Plattform tritt*

22:52:38 [Lodontius-DieAldor]: "Steine und Stiefel - herrje! Was für eine Herausforderung! Deutlicheren Ausdruck kann's ja kaum haben, wenn's Schicksal verheißen will: Du säufst ab, mein Lieber! Hah! Doch ich will euch sagen, Thurelion von der Quell ist kein Mann des Absaufens. Und lachen wird'er vor diesem höhnischen Fingerzeig des Kosmos, der sich da über sein nacktes Haupt herniederwirft! Jawoll! Auf-auf!"

22:54:13 [Thurelion-DieAldor]: *steckt ein paar der Steinchen in seine Robentasche, nimmt nun den Stab von unter seinem Arm in die Linke zu den Stiefeln. Die übrigen Steinchen hält er auf seiner flachen rechten Hand. Er schließt die Augen, spricht die thalassische Zauberformel.
Kalter Dampf scheint von den Steinen aufzusteigen und sie überziehen sich mit Raureif. Mit einer schnellen Handbewegungen wirft er sie auf das Wasser und wo sie die Wasseroberfläche berühren, bildet sich eine Eisschicht, die sich rasch verbreitert und so einen verbundenen Übergang zur Brücke schafft. Nur wohl nicht sonderlich dick, als Thurelion darauftritt, knirscht es verdächtig. Dennoch schreitet er weiter, bis zur Brücke hin. Hinter ihm scheint das Eis aber schon zu bröckeln und bricht ein. Nur direkt unter ihm nicht, da hatte er wohl Glück gehabt*

22:58:54 [Thurelion-DieAldor]: *nimmt nun die Stiefel in die Rechte, streckt sie etwas von sich und murmelt die Beschwörungsformel. EIn kräftiger Wind beginnt zu wehen um ihn herumm, zerrt an Stiefeln, Robe und Bart. Thurelion lässt die Stiefel los, diese bleiben in der Luft schweben, drehen sich herum mit den Sohlen nach oben und schweben etwas hinab. Thurelion tritt nun auf die Sohlen, braucht etwas, um das Gleichgewicht zu finden, wird dabei aber durch die Stiefel selbst unterstützt. Langsam schwebt er auf den Stiefeln nun nach oben über die Brücke bis zu deren anderen Ende. Ein bisschen wackelig, aber sicher.*

23:00:41 [Lodontius-DieAldor]: „Meine Damen und Herren – ich erlaube mir, in dieser Arena des arkanen Kräftemessens, einen Trend zu vermuten. Einmal mehr sehen wir den Gegenstand des Säckels ins Eis getränkt zum Wasser gebettet, damit es dem Magus eine sichere Brücke ist! Wir können freilich nicht behaupten, es sei eine schlechte Idee – vielmehr muss es ja wohl ‚die‘ Idee schlechthin sein, wenn wir sie in so vielen klugen Köpfen entdecken dürfen! Doch obacht – Eis ist ein trügerischer Freund, - besonders frisch und jung auf einem See. Japs-japs! Da sehen wir’s brechen, aber er setzt rüber, was? Ja, er setzt rüber! Weiter, weiter! Auf zu neuen Ufern! Und jetzt die Stiefel – ich glaub’s ja wohl nicht! Da spiegelt er das Geschehen, indem er auf den Sohlen
marschiert – da lach‘ ich, da staun ich, ach! Ovation, er kommt an! Ich seh‘ ihn schon im Ziel!“

23:02:43 [Thurelion-DieAldor]: *macht nun, immernoch über der Brücke schwebend das gleiche Spiel wie vorhin mit den Steinchen. Die Eisschicht bildet sich, diesemal näher zur Brücke hin sogar etwas aufgetürmt, so dass er von den Steifeln hinabsteigen und eine grobe Eistreppe hinunter zur anderen Plattform gehen kann. Die Stiefel schweben ihm langsam hinterher*

23:05:54 [Thurelion-DieAldor]: *auf der anderen Seite angekommen stiehlt sich ein sachtes Lächeln über Thurelions Züge. Er dreht sich herum, neigt wieder den Kopf in Richtung Zuschauer und verbeugt sich wieder zur Ehrentribüne hin*

23:06:05 [Lodontius-DieAldor]: „Und da ist er, wie ich gesagt habe! Freilich – wo hat ich meinen Wettschein einzureichen? Tragisch – ich hab’s vergessen! Aber Applaus für diesen edlen Magier, Lords und Ladies, Herren und Frauen, Burschen und Weiber! Das war nicht nur schön, das war sogar – ja – elegant! Es geht weiter, jetzt hier Schlag auf Schlag – einer nach dem anderen! Wir begrüßen feierlich…!“ <und er wirbelt die Arme herum> „Lady Fiona Astana Wynters! Meine Güte! Magus-Kanzlerin der Markgrafschaft Hohenwacht, Magierin der Kirin Tor und hochgeschätzt im Hause van Haven! Viel ist im Vorfeld über sie gesprochen worden – ja wusstet ihr etwa, dass sie eine außerordentliche Vorliebe für Plüschtiere hat? Ich wusst’s nicht – und Namen gibt sie ihnen. Entzückend, nicht wahr? Lustig wär’s, sie im Säckel zu entdecken – doch ein Orc ist schon vergeben. Mal sehen, mal sehen! Applaus für die Lady! Auf geht’s!“
 
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BeitragThema: Re: Tinte und Papier: Der große IC-Beitrag   Do 11 Jan 2018 - 0:20

Und Tag zwei des Zauberpokals

Gruppenaufgabe: Sechs Gegenstände in eine magische Skulptur verbauen.

Das Ergebnis von Thurs Gruppe:

Ein ovaler Sockel aus Eis, in der einen hälfte ein Loch für Rayas Rune. Über der Rune die Flammengestalt, eine Magierin mit wallendem Haar und wallender Robe, die Augen blau leuchtend. Die Rubinkette um den Hals und das kriegsgezeichnete verrußte und gesprungene Monokel vor dem Auge. Die Hände sind erhoben und schleudern einen Feuerball auf die Eisgestalt. Diese liegt am Boden, die eine Hand halb abwehrend erhoben, die andere mit dem Plattenhandschuh auch halb in der Luft, das gerade aus der Hand gefallene Schwert schwebt mit gold-gelbenem Schimmer zwischen Handschuh und Boden. Das Eis vor der Brust ist wie geschmolzen und legt das steinerne Herz frei. Der Mantel ist dem Eiskrieger umgelegt, darauf das Wappen des Scharlachroten Kreuzzugs. In der Nähe der Skulptur ist in der Stille leise Schlachtenlärm zu vernehmen.


Das der Konkurrenz-Gruppe:

Beendet das Weben des Zaubers.. Puff! Da wird die Platform, die einst Stein War, zu Brodelnem Magma... Die Statue steht auf eine Felserhöhung... Das Feuer schlingt sich ein wenig um die Beine und um den Mantel der Eisigen Lady Heltai! Ja, s ist Lady Heltai. Wie, als würde sie Real dort stehen! Es scheint.. Ja, Perfekt! In Heroischer Pose, der Feuer rundet das ganze ab. Sie Trägt den Roten Umhang, dazu die Stoff/LedeR/Platten Rüstung. Das Schwert hält sie Heroisch gestreckt in der Hand. Ein Monokel sitzt der Lady auf dem Auge.. Ja, es hat Stil! Es zeigt, dass die Lady Kraftfoll ist. Sie steht dort mit Monokel an einer Magmagrube! DAS Zeigt stärke! Die Haare liegen perfekt... Die Heroik ist so gut aufgetroffen, das man meinen könnte, man würde dazu nun baldig eine GEschichte Schreiben! Der Mantel flattert heroisch! Ja! Man hat Heltai gut in Szene gesetzt!
 
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