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 Bücher aus Dalaran

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Romy

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BeitragThema: Bücher aus Dalaran   Mo 9 Mai 2011 - 13:44

Es folgt eine Zusammenstellung der Dalaranbücher, die zur Zeit in World of Warcraft gefunden werden können, und ebenso das Wissen der Arkanen Bibliothek der Akademie der Arkanen Künste und Wissenschaften von Sturmwind bereichern.

Inhalt:
1. Des alten Zauberers Almanach
2. Das Tagebuch des Erzmagier Antonidas (Auszüge)
3. Das Tagebuch des Erzmagiers Vargoth (Auszüge)
 
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Quithas

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BeitragThema: Re: Bücher aus Dalaran   Fr 17 Aug 2012 - 12:10

Des alten Zauberers Almanach
Das Buch "Des alten Zauberers Almanach" kann mit viel Glück im Violetten Tor am Runenweberplatz von Dalaran gefunden werden. Es enthält eine ausführliche und gewissenhafte Abhandlung über die verschiedenen Arten der Magie in den derzeit bekannten Völkern. Angefangen bei Allianz, Horde und anderen, dem Arkanen zugeneigte Rassen, über die Wege der Schamanen bis hin zu den Ureinwohnern Azeroths und Kreaturen ohne magische Fähigkeiten, dient der Almanach dazu, den Kirin Tor das Verständnis all dieser Völker, ihrer Magie und ihrer Lebensweise nahezubringen. Fundort und vor allem der Inhalt dieses 21-seitigen Buches legen nahe, dass der Verfasser selbst ein Mitglied der Kirin Tor war oder ist. Wer sich jedoch genau hinter dem Autor "Der alte Magier (A.M.)" oder "O.W." verbirgt, bleibt völlig unklar.

Die Allianz
Da die Kirin Tor historisch gesehen eine der Allianz freundlich gesinnte Organisation sind, könnte man der Ansicht sein, dass sie keinen Leitfaden benötigen, der die Völker der Allianz behandelt. Ich bin jedoch der Meinung, dass das Gegenteil der Fall ist. Wir können die anderen Völker nur verstehen, wenn wir uns wirklich intensiv mit ihnen beschäftigen. - A.M.
  • Mensch - Menschen sind anpassungsfähiger als alle anderen Wesen und man findet unter ihnen einige der fähigsten Anwender von Magie. Jede Liste der mächtigsten Magier in der Geschichte wird von Menschen dominiert. Bezeichnenderweise ist Der alte Magier ebenfalls ein Mensch.
  • Zwerg - Zwerge verfügen über eine mäßige magische Veranlagung, haben in der Regel jedoch Schwierigkeiten in höheren Zauberstufen. Für gewöhnlich haben sie einen Hang zum Priesterlichen, von einigen wenigen Zwergen ist jedoch auch bekannt, dass sie sich in den arkanen oder nekromantischen Zauberkünsten versuchen.
  • Gnom - Gnome sind bemerkenswerte Adepten der arkanen Wissenschaften. Sie gehören zu den fähigsten Zauberwirkern, die die Welt jemals zu Gesicht bekommen hat, und waren schon immer bei den Kirin Tor vertreten.
  • Nachtelf - Zwar neigen Nachtelfen dazu, arkane Energien zu meiden wie die untote Seuche, so verfügen sie doch über die größte druidische Macht.
  • Draenei - Diesem altertümlichen Volk hat die Allianz sowohl mächtige Hexer als auch meisterhafte Lenker des Lichts zu verdanken. Nach ihrer Ankunft in Kalimdor haben die Draenei den Schamanismus übernommen.
  • Hochelf - Die Zauberei der Hochelfen ist äußerst mächtig. Hochelfen besitzen einen magischen Scharfsinn, der den Scharfsinn anderer Völker - selbst den der Menschen - übertrifft. Zu den größten Helden in der Schlacht um den Berg Hyjal gehörten die Priester der Hochelfen.

Die Horde
Bis vor wenigen Jahren bestanden meine Informationen über die Horde aus vereinzelten Berichten oder sie beruhten auf meinen wenigen persönlichen Erfahrungen, die ich über sie in Schlachten gesammelt habe. Seit die Kirin Tor jedoch vor kurzem eine neutralere Haltung zu den Beziehungen zwischen der Horde und der Allianz eingenommen haben, ist die Informationsmenge über die Horde und ihre Zauberkunst explosionsartig angestiegen. - A.M.
  • Orc - Neben ihrer unübersehbaren physischen Stärke verfügen die Orcs auch über gewisse magische Fähigkeiten. Unter ihnen findet man eher glanzlose Arkanisten, das kulturelle Erbe der Orcs zeugt jedoch von einem friedlichen Schamanismus, der in letzter Zeit auch mit der dunkleren Magie von Hexenmeistern und Totenbeschwörung einhergeht.
  • Tauren - Nur wenige experimentieren mit dem Arkanen, die Bullenwesen sind jedoch eng mit den Erdmagien verbunden. Wie bei vielen die Natur verehrenden Stämmen üblich, schlagen viele den Pfad des Schamanen ein. Des Weiteren stehen die meisten ihrer ältesten Druiden mit ihrer Macht den Erzdruiden von Darnassus in nichts nach.
  • Troll - Eine überraschende Affinität zu den Zauberkünsten täuscht über den barbarischen Ruf und die Geschichte der Trolle hinweg. Meine "Zul"-Reise - eine Expedition quer durch die Trollreiche Zul'Aman, Zul'Farrak und Zul'Drak - offenbarte mir eine erstaunliche Vielfalt unterschiedlichster Trollzauberer, welche von Doktoren über Schattenpriester bis hin zu einer bizarren Tierverehrung reichte, die am ehesten der druidischen Religion ähnelt.
  • Untoter - Die Untoten verfügen über genauso hohe magische Fähigkeiten, wie man sie auch von einem lebenden Menschen erwarten würde... wenn nicht sogar höhere. Besonders Sylvanas' Verlassene schleudern Zauber mit großem Eifer.
  • Blutelf - Im Laufe ihrer Geschichte waren die Blutelfen dauerhaft magischer Energie ausgesetzt, was sie für immer geprägt hat. Diese zierlichen, der Magie ergebenen Kreaturen scheinen in jeder magischen Schule, in der sie studieren, gut abzuschneiden. Zuletzt haben die Blutelfen den Pfad des Blutritters eingeschlagen, der oberflächlich betrachtet als eine Form des Paladinismus beschrieben werden kann.
  • Taunka - Wie die ihnen verwandten Tauren neigen auch die Taunka dazu, ihren Schwerpunkt auf die Erdmagie zu legen.

Andere, dem Arkanen zugeneigte Völker
Der Gebrauch von Magie ist nicht auf die Völker innerhalb der Horde oder der Allianz begrenzt. Viele der Kreaturen, die Azeroth ihre Heimat nennen, sind in der Lage, sich der Thaumaturgie hinzugeben. - O.W.
  • Naga - Während männliche Naga besonders talentierte Nahkämpfer sind, finden sich unter den weiblichen Naga unglaubliche Magierinnen, die mit ihren Fingerspitzen über die Mächte des Wassers und des Eises herrschen. Es sollte erwähnt werden, dass deren Königin Azshara angeblich im Altertum eine der mächtigsten Magierinnen der Geschichte Azeroths war.
  • Neruber - Nur die mächtigsten nerubischen Anführer haben magische Fähigkeiten. Allerdings wurden nach dem Angriff der Geißel viele geplagte Neruber zu Totenbeschwörern.
  • Oger - Die meisten dieser Auswanderer aus Draenor konzentrieren sich auf eine Laufbahn als Krieger oder Waldläufer, doch ein Handvoll wählt ein Leben voll der Zauberei als Ogermagier. Cho'gall, einer der ersten Ogermagier, war ein gewaltiger Zauberhexer (zusätzlich zu dem Umstand, dass er auch so einfach gewaltig war).
  • Satyr - Diese gefährlichen Kreaturen verfügen über Merkmale, die denen der Nachtelfen nicht unähnlich sind, doch sind ihre Körper auf dämonische Art verdreht. Als Meister der dämonischen Magie sind Satyre unglaublich gefährlich. Extreme Vorsicht ist angeraten im Umgang mit ihnen.
  • Blaudrache - Die uralten Kinder von Malygos gehören zu den führenden Experten der arkanen Magie. Einige von ihnen, wie der abenteuerlustige Kalecgos, sind sterblichen Magiern freundlich gesinnt und könnten sich theoretisch als ausgezeichnete Forschungspartner erweisen. Leider deuten die neuesten Gerüchte aus dem Norden darauf hin, dass einige Blaudrachen eine äußerst feindselige Haltung gegenüber anderen Magiern eingenommen haben. Die Gründe hierfür liegen bisher im Dunkeln.

Die Wege der Schamanen
Meine Reisen haben mich mit vielen Gesellschaften Azeroths in Berührung gebracht, von denen nicht wenige den Schamanismus praktizieren. Viele dieser Leute leben von dem, was das Land ihnen gibt und lehnen fortschrittliche Zivilisation zugunsten einer mehr naturorientierten Existenz ab. - O.W.
  • Stacheleber - Die wenigen Stacheleber, die es noch in Kalimdor gibt, sind bekannt dafür, Geomantie zu praktizieren, eine Rohform des Schamanismus. Einige verseuchte Stacheleber praktizieren diese Form der Magie sogar im Untod.
  • Gnoll - Gnolle sind ein seltsames Volk. Einmal ist es mir gelungen, die Gunst eines Clananführers im Rotkammgebirge zu erlangen, indem ich einen einfachen Zaubertrick ausführte - einer von denen, die in Dalarans Grundschulen gelehrt werden. Für einen Tag war er mein bester Freund, solange, bis er meinen Trick vergessen hatte und mir seine Jäger auf den Hals hetzte. Gleichwohl, wenn es ihnen gelingt, ihre Aufmerksamkeit lange genug auf eine Sache zu richten, tendieren Gnolle dazu, sich auf elementaren Schamanismus zu konzentrieren.
  • Zentauren - Weibliche Zentauren neigen dazu, eine dunkle, pervertierte Form des Schamanismus zu benutzen. Die Anwendung von Magie unter männlichen Zentauren, auf der anderen Seite, ist wenig verbreitet.
  • Wolvar - Diese Marderähnliche Gruppe mag auf den ersten Blick primitiv erscheinen. Die Anführer der Stämme jedoch sind häufig sehr mächtige Schamanen.
  • Die Orakel - Obgleich sie die Erzfeinde der Wolvar sind, scheint die Gesellschaft der Orakel auf einem ähnlichen sozialen System zu basieren. Routinearbeiten werden von den Kriegern ausgeführt, doch die kulturellen Anführer sind fast immer die Wirker mächtiger schamanischer Zauber.
  • Furbolg - Dieser Tage scheint es, als würden wenige Furbolg den Weg des Schamanen gehen. Schamanismus ist unter den freigeistigen Furbolgstämmen weitaus verbreiteter. Darüber hinaus sind einige freidenkende Furbolgs sogar in der Lage, einfache Gestaltwandlung zu wirken, ganz so wie ein erfahrener Druide.

Die Ureinwohner
Schamanismus ist nicht die einzige naturzentrierte Magie. Viele der einfacheren Völker Azeroths wirken Zauber, die auf den Energien der Erde basieren, die jedoch nicht Schamanismus genannt werden können. Ob ihre magischen Kräfte aus derselben Quelle wie die der Schamanen stammen oder nicht ist der Ausgangspunkt konstanter Debatten in den Hallen der violetten Zitadelle. - O.W.
  • Tuskarr - Die Walrossmenschen bedienen sich einer Form der Magie, die, oberflächlich betrachtet, dem Schamanismus erstaunlich ähnlich ist. Unseren Gelehrten ist es bisher nicht gelungen, die Quelle der Magie der Tuskarr auszumachen.
  • Kobold - Diese einfachen Geschöpfe sind nur zum Wirken einfacher Erdmagie in der Lage. Meine Feldforschungen als Jugendlicher haben mich gelehrt, das einige von ihnen die Fähigkeit besitzen, fiese Feuerbälle zu schleudern, aber das war's auch schon.
  • Wildekin - Diese gefiederten Kreaturen sind unter vielen Namen bekannt - Mondkin, Eulenbestien und Eulkin, um nur einige zu nennen. Die liebenswürdigen Riesen verfügen über eine natürliche, druidische Energie, ähnlich wie bei den Nachtelfen.
  • Harpyie - Die gackernden Vogelfrauen beherrschen die mächtige, elementare Sturmmagie. Über die Ursachen ihrer Macht ist nur wenig bekannt, da sie 1) Eindringlinge bereits bei Sichtkontakt angreifen, 2) nur wenige wissen, was ihre schrillen Schreie zu bedeuten haben und 3) niemand den Gestank ihrer Nester ertragen kann.
  • Murloc - Viele Jahre nahm man an, dass diese geheimnisvollen Kreaturen nur über die einfachsten magischen Kenntnisse verfügen. Lasst Euch nicht von ihrem wenig intelligenten Gesichtsausdruck täuschen. Diese Fischwesen haben die Fähigkeit, mächtige Erd- und Wasserzauber zu wirken, und ihre Anzahl an Land nimmt täglich zu.
  • Makrura - Dieses Hummern ähnlich sehende Volk gilt weithin als primitiv, verfügt jedoch über angeborene Fähigkeiten in Wassermagie.

Kreaturen ohne magische Fähigkeiten
Magie ist nicht allen bestimmt. Die primitiven Bestien haben auf dieser Welt tausende Jahre nur auf ihren Verstand gestellt überlebt, so wie auch einige der einfacheren Völker. Selbst einige der gesellschaftlich fortgeschrittenen Völker ziehen es vor, auf Magie zu verzichten, um sich dafür anderen Tätigkeitsfeldern eingehender widmen zu können. Für die Kirin Tor ist es äußerst wichtig, die erfolgreiche Lebensweise dieser Völker ohne jegliche Form von Magie zu verstehen. - A.M.
  • Goblin - Goblins neigen dazu, der Magie argwöhnisch gegenüber zu stehen und richten ihr Augenmerk überwiegend auf technologische Vorhaben. Anders als bei ihren gnomischen Pendants mangelt es ihnen an der Fähigkeit, das Arkane zu verstehen und wertzuschätzen. Abgesehen davon haben einige von ihnen ihre Technologie mit Magie kombiniert und dabei interessante Ergebnisse erzielt.
  • Trogg - Diese primitiven Kreaturen verfügen einfach nicht über die nötige Intelligenz, um sich mit Magie zu beschäftigen.
  • Magnataur - Die riesigen Magnatauren haben fast keinen oder gar keinen Hang zur Magie. Man findet unter ihnen äußerst selten Magier, und wenn sie sich überhaupt mit Magie beschäftigen, neigen sie in der Regel dazu, den schamanischen Weg einzuschlagen. Aus eigener Erfahrung kann ich Euch jedoch sagen, dass sie sich niemals kampflos ergeben, und ihre dicke Haut kann selbst einigen der mächtigsten Frostblitze widerstehen.
  • Vrykul - Obwohl diese Halbriesen Nordends von Natur aus wenig oder gar nichts über Magie wissen, wurden einige von ihnen durch den Lichkönig in die Totenbeschwörung eingewiesen. Mir sind zudem Gerüchte über eine Art "Runenmagie" zu Ohren gekommen, aber ich hatte bisher nicht die Gelegenheit, diesem faszinierenden Thema eindringlich nachzugehen.


Zuletzt von Quithas am Fr 17 Aug 2012 - 12:29 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
 
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Quithas

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BeitragThema: Re: Bücher aus Dalaran   Fr 17 Aug 2012 - 12:47

Tagebuch des Erzmagiers Antonidas
Das "Tagebuch des Erzmagiers Antonidas" kann mit viel Glück in der Violetten Zitadelle von Dalaran gefunden werden. Dieses Dokument ist mit dem Siegel des Rates der Sechs versehen und behandelt die Forschungen von Erzmagier Antonidas an der sich ausbreitenden Seuche der Geißel in Lordaeron.

Inhalt:
8. Oktober
Wie ich schon anmerkte, bin ich mehr und mehr beunruhigt ob der Diskrepanz zwischen dem gefährlich großen Potential mancher Magieschulen und der Anzahl von Gesetzen und Begrenzungen, die ihrer Einschränkung gesetzt sein sollten. Zudem zeigen umfangreiche Studien an diesen unberechenbaren Schulen einen Trend abnehmender akademischer Voraussetzungen mit immer mächtigeren Folgen. Ein Student fragte mich heute: "Warum gibt es bei der Benutzung traditioneller Portale so viele Einschränkungen, wo doch Teufelsportale doppelt so groß und zehn mal so lange aufrecht erhalten werden können?" Der Student wurde noch nicht in die Abhandlungen eingeführt, in denen es darum geh, was praktikabel und was im Gegensatz dazu wünschenswert ist. Diese Frage hat in mir jedoch gewisse Zweifel geweckt: Welche Zukunft haben die bewährten magischen Praktiken, wenn sie doch von so vielen ungezügelten Abwandlungen überschattet zu werden drohen?

Ich tue alles, was in meiner Macht steht, um das Studium teuflischer Magien und der Totenbeschwörung zu unterdrücken, und doch fühle ich neben der Beunruhigung auch die Faszination ob ihres Potentials. Ich will nicht glauben, dass die allgemeine Kritik, der Vorwurf, unstabil oder gar 'böse' zu sein, einfach durch den Verweis auf ihre Effizienz weggewischt werden kann oder dass diese Schulen das Monopol an Wegen für magischen Fortschritt halten würden. Allerdings, wenn ich die innere Höllenbestie mit eigenen Augen sehe oder erlebe, wie weite Teil Land durch die Bewegung einer Hand verwüstet werden können, so fürchte ich, dass meinesgleichen seine Prinzipien schon bald gegen dogmatischere Ansichten eintauschen wird.

16. Oktober

Ich habe mein Augenmerk jetzt auf die Untersuchung der Seuche gelegt, die im Norden wütet. Ich habe die meisten Unterrichtsstunden abgesagt, um mich auf die Erforschung dieser schrecklichen Anomalie konzentrieren zu können. Mit äußerster Vorsicht habe ich mir eine Ladung des verseuchten Getreides beschafft. Schon auf den ersten Blick war ich beeindruckt und misstrauisch zugleich, wie harmlos doch das Getreide aussah. Es waren keine Verfärbungen, kein Gestank und allgemein keine Unterschiede zu normalen Getreidebündeln erkennbar. Seit diesem Augenblick war es kein Geheimnis mehr, wie sich diese Seuche so schnell ausbreiten konnte.

17. Oktober
Weitere Nachforschungen über die Seuche haben zu beunruhigenden Rückschlüssen geführt und lassen auf noch beunrihigendere Konsequenzen schließen. Die anfänglichen Experimente haben ergeben, dass die Seuche auf nichtmenschliche Kreaturen nur geringe Auswirkungen hat. Die Symptome reichten von Müdigkeit und Übelkeit über Fieber bis hin zu schwachen Halluzinationen. Nur selten kam es dabei zum Tod. Bei menschlichen Gewebe zieht die Seuche jedoch regelmäßig und mit beispieloser Effektivität eine Nekrose nach sich. Es wäre töricht, an einen Zufall zu glauben, dass eine derart effiziente todbringende Seuche bisher nur im Essen der Menschen nachgewiesen werden konnte. Auch wenn es natürlich möglich ist, dass diese zwei Vorkommnisse nichts miteinander zu tun haben, habe ich dennoch beschlossen, weitere Mittel zur Verfügung zu stellen, um die Ursache dieser Seuche zu finden, da ich davon ausgehe, dass ein intelligenter Geist sie uns aufgebürdet hat. Es sind jedoch weitere Nachforschungen in Dalaran vonnöten. Ich werde zu einem späteren Zeitpunkt und wohl überlegt entscheiden, wen ich an meiner statt aussenden werde.

18. Oktober
Ich bin auf einen entscheidenden Faktor der Seuche gestoßen, der bezüglich seiner Methodik so clever verborgen war, dass ich zu zwei überzeugenden Schlüssen gekommen bin: dass die Entwicklung dieser Seuche nur einen Grund hatte, nämlich die Vernichtung menschlichen Lebens, und dass sie von einem intelligenten Lebewesen ausging. Die Versuchung über einen längeren Zeitraum führt dazu, dass Tote bis zu einem gewissen Grad wiederbelebt werden. Da der Grad der Wiederbelebung anfänglich äußerst gering ist, habe ich ihr als unwichtem Nebeneffekt keine Beachtung geschenkt. Dieses Energiepotential hielt jedoch konstant an. Mir kam ein überraschender und starker Gedanke: Die Leiche wartete auf etwas. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keine Beweise, um meine Theorie zu untermauern, aber dennoch ging ich diesem Ansatz weiter nach. Ich machte mein mir begrenztes Wissen über die Totenbeschwörung zu Nutze und belegte die Leiche mit einem einfach Fluch. Ich hatte nicht die Absicht, den Toten wiederzubeleben, sondern wollte lediglich die von der Leiche ausgehende Energie verändern oder klarer hervorheben. Ihr könnte euch nicht vorstellen, wie überrascht ich war, als neues Leben in der Leiche erwachte und sie mich angriff. Ich habe nicht gezögert und meinen Gegner eingeäschert, und jetzt bereue ich es. Allerdings konnte ich meine unbegründete Theorie beweisen, dass der Leichnam (und somit die Seuche, die den Körper einst befallen hat) tatsächlich weitere Befehle erwartete. Feststeht, dass diejenigen Wesen, die dieser Seuche zum Opfer gefallen sind, schlafend in ihren Gräbern liegen und darauf warten, dass ein erfahrener Nekromant sie wieder zum Leben erweckt. Kurz gesagt, die Seuche ist unumstritten magischen Ursprungs.

20. Oktober

Ich habe mich entschlossen, meine zuverlässigste Schülerin, Jaina Prachtmeer zu entsenden, um mehr über die Herkunft der Geißel herauszufinden. Aufgrund meiner Forschungsergebnisse glaube ich, dass es nur meiner fähigsten Schülerin möglich sein wird, im Angesicht der unbekannten Herausforderungen, die vor ihr liegen, zu bestehen. Sie wird Kopien dieses Tagebuchs und weiterer Forschungsdokumente, die die Geißel betreffen, mitnehmen. In der Tat habe ich vor, mit meinen Erkenntnissen an die Öffentlichkeit zu gehen, denn alle müssen über diese Bedrohung bescheid wissen. Ich wünschte nur, ich könnte die Seuche selbst untersuchen, aber König Terenas hat sich meinen Gesuchen gegenüber erwartungsgemäß als stur erwiesen. Vorrangig ist, dass ich ihn davon überzeugen kann, den Norden unter Quarantäne zu stellen. Zu diesem Zeitpunkt ist das so gut wie alles, was zählt. Trotzdem, ich vertraue auf Jainas Gerissenheit. Falls weder sie noch ich dieser Seuche Einhalt gebieten können, bezweifle ich, dass es einer anderen Persön gelingt.

- Antonidas
 
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Quithas

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BeitragThema: Re: Bücher aus Dalaran   Fr 17 Aug 2012 - 12:53

Das Tagebuch des Erzmagiers Vargoth

Das Buch "Auszüge aus dem Tagebuch des Erzmagiers Vargoth" kann mit viel Glück in der Taverne "Zum Zauberkasten" in Dalaran gefunden werden.

Inhalt
Eintrag 1
Zunächst ein Vorwort. Ich bin Erzmagier Vargoth, Leiter der ersten Kirin Tor-Expedition nach Draenor. Wir haben Streitkräfte der Allianz durch das Dunkle Portal begleitet und nun das Basislager - Kirin'Var - in Farahlon errichtet, nahe der alten Heimat der Orcs vom Klan des Lachenden Schädels. Welch ein wunderschöner Ort!

Eintrag 42
Die Untersuchung der Leylinien dauert an - mit zufrieden stellenden Ergebnissen. Wir waren überrascht, als wir einige Gemeinsamkeiten in der Leylinienstruktur zwischen Azeroth und Draenor gefunden haben, was vielleicht auf einen gleichen Ursprung hindeutet? Mein enger Mitarbeiter Naberius berichtet, dass der Klan des Lachenden Schädels in dem Gebiet einen Waffenstillstand mit den Streitkräften der Allianz geschlossen hat. Misstrauisch, wie ich nun einmal gegenüber Orcs bin, dachte ich mir: "Das könnte entweder der Himmel oder die Hölle sein."

Eintrag 205
Die meisten Streitkräfte der Allianz sind nach Azeroth aufgebrochen. Hoffentlich erreichen die mit höchster Sorgfalt zusammengestellten Berichte, die wir General Turalyon mitgegeben haben, unbeschadet Dalaran. Ner'zhuls leichtsinnig erzeugte Portale haben Farahlon schwer in Mitleidenschaft gezogen. Die grünen Hügel zerbröckeln schnell, jetzt wo der Wirbelnde Nether die Erde verderbt. Ich muss einen Weg zurück zu dem Ort finden, wo ich vorher war!

Eintrag 1363
Wir schreiben das Jahr 14 und Kirin'Var ist noch nicht verloren. Täglich versammeln wir uns zu einem von Beschwörer Luminrath beschworenen Fest und Kampfmagier Dathrics stählerne Magierklinge konnte das Dorf vor Eindringlingen schützen. Die Zerstörung von Draenor erwies sich als ein zweifelhafter Segen, da die darauf folgenden magischen Vorkommnisse interessanter waren, als wir es erwartet hatten!

Eintrag 1969
<Diese Seite wurde in Eile geschrieben, ganz im Gegensatz zu der perfekten Kalligraphie der vorherigen Einträge.> Wir wurden angegriffen... Kael'thas' Armee... tausende Krieger! Schwebende Schiffe... weitaus größer als jeder Zeppelin, den ich je gesehen habe... eine starke, fremde magische Energie... und eine Art Manabombe? Ich habe einen Schutzzauber auf den Turm gewirkt... kein Zeichen von den anderen... <Der Eintrag endet hier>

Eintrag 1970
Kaels Streitkräfte haben uns völlig kalt erwischt und ich sitze im Turm von Kirin'Var fest. Ein Arkangolem bewacht unten die Tür. Ich kann Bücher studieren, wie es mir beliebt, jedoch nicht den Turm verlassen! Kaels Zauber hindert mich zwar daran, mit meinem Lehrling Ravandwyr zu kommunizieren, aber ich spüre, dass er noch lebt.
 
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