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 Bestiarium - Von Greifen und Hippogryphen

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Lanyia

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BeitragThema: Bestiarium - Von Greifen und Hippogryphen   Mo 21 Nov 2016 - 0:14

Der Greif
von Silianea Stillwasser

Örtliche Populationen

In gemäßigten und kühleren Gebirgen und hügeligen Gegenden fühlt sich der Greif am wohlsten. Die meisten Sichtungen seiner Art finden sich im Hinter- und Hochland. Genauer: Im Gebiet der Wildhammerzwerge, das gleichzeitig auch der letzte Rückzugsort dieser Tiere zu sein scheint. Sollte man das Glück haben, diese Tiere in der Wildnis beobachten zu können, kann man sie meist Allein, in einigen Fällen aber auch als Paare antreffen.

Wer sucht, findet auch noch rechte alte Berichte über mögliche Greifenpopulationen in den Gebirgen um Alterac, allerdings finden sich keine aktuellen Belege über Sichtungen von wildlebenden Greifen in diesem Gebirgszug und es ist fraglich, ob die Population dort überhaupt noch existiert und nicht in den Konflikten der letzten Jahrzehnte untergegangen ist oder verdrängt wurde.


Aussehen und Verhalten

Der vordere Körperteil, einschließlich Kopf, Vorderbeine und Flügel, ähnelt einem großen Adler, während die hintere Körperhälfte einem Löwen gleicht. Die klassische Farbgebung des Greifen zeigt den Kopf als Weiß gefiedert und den restlichen Körper samt Schwingen in braun, gelblich, sand- und ockerfarbenem Ton. Es finden sich aber auf dem freien Markt inzwischen auch schon komplett schneeweiße Greifen und Tiere mit schwarzem Gefieder und braunem, fast dunklem Hinterteil. Sie erreichen eine Körperlänge von zweieinhalb bis 3 Meter und eine Spannweite von knapp 9 Metern. Laut Aussagen aus der Zwergischen Bevölkerung können sie dabei auch ein Gewicht von 250 Kilo erreichen.

Greifen gelten als Intelligent, loyal und unterdrücken ihre natürliche Aggression und ihr territoriales Verhalten um die Wildhammerzwerge zu unterstützen. Teils hegen sie eine Vorliebe für Pferdefleisch, was sich sehr zum Nachteil der örtlichen Kavallerie auswirken kann, sollten sie ihren Gelüsten nachgeben. Dazu verfügen sie über sehr gute Augen, die auch in der Dämmerung uneingeschränkte Sicht ermöglichen und auch in Dunkelheit noch problemlos gute zwanzig Meter weit sehen können. Außerdem verfügen die Greifen über eine leicht erhöhte natürliche Resistenz gegenüber Elektrizität.

Im Kampf stürzt sich der Greif im Sturzflug von Oben auf sein Opfer und ist intelligent genug zu erkennen, ob er dies auch im bevorstehenden Kampf als Vorteil nutzen kann. Sollte dies nicht der Fall sein, versucht er den Kampf normalerweise zu vermeiden.

Als Nutztier

Für die Wildhammerzwerge des Hinterlands ist der Greif zugleich Symbol für Stärke und Entschlossenheit. Sie ziehen die Tiere groß, trainieren und domestizieren sie. Es gibt unter Wildhämmern sogar Zwerge, die ein (Greifen-)Leben lang mit ihrem Tier verbunden bleiben und sollte es sterben, nie wieder auf einem Anderem sitzen. Anders herum soll dies auch schon bei Greifen aufgetreten sein, sollte sein zwergischer Reiter versterben.

Im Rahmen der Allianz werden diese Tiere ausgiebig genutzt um Städte und Außenposten miteinander zu verbinden und gegen einen Obolus, einen zügigen Transport von Botschaften und Einzelpersonen zu ermöglichen. In den meisten Fällen findet man auf diesen Routen Greifen mit der klassischen Farbgebung, auch bei den Wildhämmern wird oft gerade Diese beobachtet. In den Reihen verschiedener Militärs sind allerdings auch schneeweiße Kriegsgreifen weit verbreitet. Das Sturmwinder und Eisenschmieder Militär bedient sich ihrer, aber auch Wildhämmer aus Donnermar setzen gerne auf diese Tiere.

Im Weiteren ist bekannt, das die Trolle des südlichen Hinterlands auch bereits Versuche gestartet haben Greifen zu fangen und zu domestizieren, bisher allerdings ohne Erfolg. Auch was aus diesen Versuchen geworden ist, blieb bisher unbekannt.

Die Wildhammerzwerge des Nistgipfels gelten dazu als die renommiertesten Zwerge, was das Training und die Ausbildung von Greifen betrifft. Sie vollbringen die Ausbildung eines Greifens in bis zu acht Monaten und stellen der Allianz ihr können in der Aufzucht und der Ausbildung von Greifenreitern regelmäßig zur Verfügung. Die meisten anderen benötigen für die Aufzucht bis zu zwei Jahre.

Das illegale Verkaufen von Greifeneiern auf dem Schwarzmarkt gilt in fast allen Menschlichen und Zwergischen Gebieten als Verbrechen, trotzdem erreichen die Preise dort Höhen von bis zu 2000 Gold pro Ei. Bei offiziellen Ausbildern schlägt ein trainierter Greif im Gegenzug allerdings auch mit 4.000 bis 6.000 Gold zu Buche. Im Normalfall ernähren sich diese Tiere von Fleisch und ihre Futterkosten fallen dabei gerne zwei- bis fünfmal höher aus, als für einfache Pferde oder Esel.

Quellen:
Alliance Player’s Guide (2006)
Core Rules 2nd Edition (2005)
Warcraft – Manual of Monsters (2003)
Sowie Auszüge und Anmerkungen aus World of Warcraft


Zuletzt von Lanyia am So 27 Nov 2016 - 20:16 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
 
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Lanyia

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BeitragThema: Re: Bestiarium - Von Greifen und Hippogryphen   Mo 21 Nov 2016 - 0:15

Der Hippogryph
Von Silianea Stillwasser

Örtliche Populationen

Der Hippogryph bevorzugt gemäßigte und kühle Wälder, aber auch Gebirge, hügelige Gegenden und weitläufige Ebenen mit denselben Voraussetzungen. Die größte Wahrscheinlichkeit auf solch ein Tier zu treffen findet sich in den Gebieten der Nachtelfen. Darunter die alten Wälder von Feralas und des Ashenvale, die Flächen von Azshara, die Hänge des Hyjal, sowie entsprechender Randgebiete in Kalimdor.

Ebenso wurden in Nordend, im Gebiet des heulenden Fjords wilde Hippogryphen gesichtet und in den gemäßigten Gegenden von Azsuna, auf den so genannten verheerten Inseln, kann eine größere Population vorgefunden werden. Dem aufmerksamen Reisenden ist es dabei möglich die Tiere als Einzelgänger, Paare, aber auch in Gruppen von 7 bis 12 Artgenossen anzutreffen.

Aussehen und Verhalten

Das Hinterteil dieses Tieres erinnert an das eines mächtigen Hirsches. Kopf, Hals, Flügel und Vorderbeine sind die eines großen Raben. Dazu wächst auf dem gefiederten Kopf ein Geweih. Farblich ergibt sich bei diesen Tieren eine breite Palette. Es gibt es sie entweder mit Grünem, dunklem, aber auch braunem bis Schwarzem und purpurnem Gefieder sowie rötlichen akzentsetzenden Federreihen. Nicht zu vergessen an dieser Stelle, die fast schneeweißen Tiere mit silbrigen oder bräunlichen Federreihen aus Nordend.

In den Tiefen des Dschungels von Feralas findet man auch Farbtöne die an ein zartes Rosa oder ein helles bis sattes Blau heranreichen. Die Tiere in den hügeligen Ebenen von Azsuna bilden ein ähnlich buntes Repertoire an Farben hab. Dazu kommen aber auch Tiere in einem sehr dunklen Farbton, der Farbe Lila nicht unähnlich. Essenziell unterscheiden sie sich allerdings tatsächlich in einem Detail von ihren Verwandten in den anderen Teilen der Welt. Auf der Oberseite ihres Schnabels findet sich ein kleines hakenähnliches Horn.

Sein Nest baut der Hippogryph auf dem Boden, dabei aber in unterschiedlichen Höhenlagen. Während die Tiere in Aszuna ihre Horte recht offen auf ebenem oder hügeligem Gelände anlegen, ziehen die Tiere in Feralas unzugänglichere Gebiete wie Gebirgsränder vor.

Später legt der Hippogryph in dieses Nest mehrere Eier, eine genaue durchschnittliche Zahl liegt leider nicht vor, allerdings kann von mindestens drei Stück ausgegangen werden. Dies basiert auch auf den Beobachtungen der Jungtiere, welche meist zu dritt bei den Nestern vorgefunden werden können und auch schon in einem recht jungen Lebensabschnitt in der Lage sind zu fliegen. Außerdem kehren sie wahrscheinlich auch zum Fressen zu ihrem Nest zurück. Auf Basis von Beobachtungen und gefundenen Knochen scheinen sie Problemlos in der Lage zu sein auch größere Wildtiere, wie zum Beispiel Bären, zu jagen und zu reißen.

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung sind Hippogryphen keine simplen geflügelten Bestien, auf denen die Nachtelfen in die Schlacht reiten. Ganz im Gegenteil, ihre Intelligenz steht denen der humanoiden Rassen in nichts nach. Unterstützt wird diese These mit der Tatsache, dass fast alle Hippogryphen Darnassisch sprechen, sie sind aber auch dazu in der Lage andere Sprachen zu erlernen. Dazu verfügen sie über sehr gute Augen, die auch in der Dämmerung uneingeschränkte Sicht ermöglichen und auch in Dunkelheit noch problemlos gute zwanzig Meter weit sehen können.

Ihre Herkunft ist vielen Personen in der Welt unbekannt und so halten sich Gerüchte, dass diese Tiere die Ergebnisse von Experimenten der Nachtelfen mit der Tierwelt darstellen. Tatsächlich sind sie aber wohl eher ein Geschenk von Cenarius, was allerdings auch bisher niemand bestätigen konnte. Tatsache ist allerdings, die Hippogryphen begleiten das Volk der Nachtelfen bereits über Zehntausend Jahre und stehen mit ihnen in einer sehr engen Verbindung. Versuche der Menschen und Kobolde, diese Tiere zu domestizieren waren bisher nicht von Erfolg geprägt.

Hippogryphen gelten im Luftkampf als ausgefeilte Taktiker und Experten. Es heißt sogar, diese edlen Tiere seien in der Lage durch stürmische Wetter zu fliegen, bei denen sich kein normaler Vogel mehr in der Luft halten könne. Ohne Reiter sind sie in der Lage agile Manöver zu vollführen und sich mit ihrem Spitzen Schnabel auf das Ziel zu stürzen, gefolgt vom zuschlagen ihrer rasiermesserscharfen Krallen. Weibliche Hippogryphen halten sich von Kämpfen eher fern und versuchen ihn zu vermeiden. Sollte ein Hippogryph am Boden umringt werden, versucht er normalerweise um sich zu schlagen und Freiraum zu schaffen, um wieder in die Lüfte aufsteigen zu können.

Sollten sie im Kampf einen Reiter tragen, agieren diese Tiere auch weiterhin selbstständig und unterstützen den Reiter in seinem jeweiligen Bestreben. Der Hippogryph umkreist dabei das Ziel, stößt intuitiv vor, um seinem Reiter ein gutes Schussfeld zu ermöglichen und zieht sich genauso eigenständig und schnell wieder in sicheren Abstand zurück. Sollten trotzdem einmal Kommandos des Reiters nötig werden, werden diese per Berührung an der Halspartie des Tieres weitergegeben. Oft zu beobachten im Umgang mit Nachtelfischen Bogenschützen.

Als letztes sei noch angemerkt, dass diese Kreaturen als besonders abgehärtet und widerstandsfähig gegen die Anforderungen gelten, die im Kampf mit Dämonischen Kräften benötigt werden.

Als Nutztier

Das Bündnis mit den Nachtelfen hat inzwischen schon fast symbiotische Züge angenommen. Nachtelfische Schildwachen achten und beschützen die Eier, woraufhin sie oft als Mitglieder der hippogryphischen Familien akzeptiert werden. Im Gegenzug halten auch die Hippogryphen ein wachsames Auge auf die Kinder der Nachtelfen. Die meisten Hippogryphen bevorzugen das Leben in Gruppen und Gemeinschaften, womit sie sich auch gegenseitigen Schutz bieten. Allerdings gibt es immer wieder junge Hippogryphen, die über den Nestrand hinausblicken und gewillt sind die Welt außerhalb des gewohnten Waldes zu erkunden. Diese Tiere dienen den Nachtelfen oft auch freiwillig als Reittiere.

Außerhalb der Nachtelfischen Kultur finden sich diese Kreaturen nur in den kämpfenden Truppen des Silberbundes und des Argentum. In der ersten Gruppierung gelten sie ihren Reitern und der Allianz als treu ergeben. Die Tiere des Argentums könnte man wohl als sehr wählerisch bezeichnen, es heißt sie arbeiten nur mit den mutigsten und erfolgreichsten Kriegern dieser Gruppierung zusammen.

Die Preise für Hippogryphen werden tatsächlich geringer bewertet als für Greifen. Ein Hippogryphenei hat etwa den Wert von 1000 Gold, Küken schlagen mit 2000 Gold zu Buche und ein ausgewachsenes Tier wird für etwa 4000 Gold gehandelt. Tatsächlich sind Hippogryphen in einem „domestizierten“ Verhältnis in Privathand bisher allerdings weitgehend unbekannt. Daher lässt sich sogar annehmen, dass es für Außenstehende, die nicht dem Volk der Nachtelfen, den Fraktionen des Silberbunds oder dem Argentum angehören, fast unmöglich ist an solch ein Tier überhaupt heranzukommen, wenn nicht auf illegalem Wege.

Es ist allerdings bekannt, das Hippogrypheneier aus ganz Kalimdor in den Ort Rut’Theran gebracht werden, da es hier Nachtelfen gibt, die sich speziell der Ausbildung und Aufzucht dieser Tiere verschrieben haben. Auch die ehemalige Mondwache der Nachtelfen gilt als eine Organisation mit einer langen Tradition in der Hippogryphenausbildung.

Quellen:
Alliance Player’s Guide (2006)
Warcraft – Manual of Monsters (2003)
World of Warcraft: Lands of Mystery (2005)
Legenden – Tyrande & Malfurion: Samen des Glaubens
Sowie Auszüge, Beobachtungen und Anmerkungen aus World of Warcraft


Zuletzt von Lanyia am Mo 12 Dez 2016 - 18:07 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
 
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